Ein New Yorker Museum hatte eine Ehrung für die Fürstin Gloria von Thurn und Taxis abgesagt [siehe Bericht »Freie Welt«], die als Mäzenin und Kunstsammlerin aktiv ist.
Das »Museo del Barrio« hat sich entgegen ursprünglicher Pläne entschieden, Fürstin Gloria von Thurn und Taxis bei der anstehenden Gala zum 50. Jubiläum des Museums nicht zu würdigen. Ihre Ansichten seien zu konservativ. Ihre Meinungen passen nicht zur »Toleranz« und »Inklusion« der Museumspolitik, heißt es.
Die gläubige Katholikin Fürstin Gloria von Thurn und Taxis lässt das nicht auf sich sitzen [siehe Bericht »Welt«]. Gegenüber der »New York Times« sagte sie: »Ich bin enttäuscht, wie sehr unsere Gesellschaft gespalten ist und dass es überhaupt keinen Raum für Toleranz zu geben scheint. Meine konservativen religiösen Ansichten haben überhaupt keinen Einfluss auf meine Offenheit gegenüber kultureller Vielfalt und Inklusion«.
Gegenüber der »Tagespost« sagte sie: »Man will auf Teufel komm raus spalten und Unfrieden säen.« Und man erkenne, dass »die Gesinnungsdiktatur den Bogen überspannt hat und die Spießer das Kommando übernommen haben«.


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