Aggressive junge Männergruppen machen öffentliche Freiflächen unsicher

Gewalttätige Gruppen terrorisieren Berliner Park

Am Wochenende gab es schon wieder zahlreich Straftaten im Berliner James-Simon-Park. Gruppen terrorisierten die dortigen Menschen mit Gewalt und Raub.

Berliner Parks gehören nicht zu den sicheren öffentlichen Plätzen, an denen man sich ohne Vorsicht aufhalten kann. Viele Parks sind Drogenumschlagplätze (Görlitzer Park, Hasenheide). Andere fallen durch einzelne Überfälle auf (Tiergarten).

In letzter Zeit gab es besonders viele Vorfälle im James-Simon-Park an der Spree. Schon im letzten Sommer häuften sich die Vorfälle [siehe damaligen Bericht der »B.Z.«], so dass zeitweise sogar diskutiert wurde, den Park insgesamt mittels Zaun zu verschließen.

In diesem Sommer ist es nicht besser. Am letzten Wochenende musste der Park wegen mehrerer Gewaltausbrüche und Überfälle von der Polizei geräumt werden [siehe Bericht »T-Online«]. Dreimal wurden Bürger von gewaltbereiten Gruppen angegriffen. Zweimal handelte es sich um eine Gruppe von neun Personen, einmal um eine Gruppe von rund 30 Personen. Dabei soll es zu Gewalttaten und zu Raub gekommen sein.

Zu den Hintergründen der gewalttätigen Gruppen machte die Presse keine Angaben.

Sven von Storch

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