In Ostasien verschärft sich die demografische Krise dramatisch. Trotz umfangreicher Regierungsmaßnahmen sinken die Geburtenzahlen weiter oder stagnieren auf extrem niedrigem Niveau. Die Bevölkerungen schrumpfen, die Gesellschaften altern rapide.
China: Geburten auf historischem Tiefpunkt
Im Jahr 2025 wurden in China nur noch 7,92 Millionen Kinder geboren – ein Rückgang um 17 Prozent gegenüber 2024 und weniger als die Hälfte der Zahlen von vor einem Jahrzehnt. Die Geburtenrate sank auf einen Rekordtiefstand von 5,63 pro 1.000 Einwohner. Die Bevölkerung schrumpfte zum vierten Mal in Folge um 3,39 Millionen auf rund 1,405 Milliarden Menschen. Die Fruchtbarkeitsrate liegt bei etwa 1,0. Das ist weit unter dem Erhaltungsniveau von 2,1. Auch die Zahl der Hochzeiten ist im ersten Quartal 2026 weiter stark zurückgegangen und hat sich seit 2017 etwa halbiert.
Südkorea: Leichter Aufwärtstrend, aber keine Trendwende
Südkorea verzeichnete 2025 mit einer Fruchtbarkeitsrate von 0,80 einen leichten Anstieg gegenüber 0,75 im Vorjahr. Es wurden etwa 254.500 Kinder geboren. Dennoch bleibt das Land eines der Schlusslichter weltweit. Die Bevölkerung schrumpft weiter, da Sterbefälle die Geburten deutlich übersteigen. Experten führen den moderaten Aufschwung vor allem auf eine vorübergehend größere Kohorte junger Erwachsener zurück. Ob der Trend anhält, ist ungewiss.
Japan: Geburten auf neuem Rekordtief
In Japan wurden 2025 nur 705.809 Kinder geboren. Das ist der niedrigste Wert seit Beginn der Statistik 1899 und der zehnte Rückgang in Folge.
Die natürliche Bevölkerungsabnahme erreichte mit fast 900.000 einen Rekord. Die Fruchtbarkeitsrate liegt bei etwa 1,2. Die Zahl der Kinder unter 15 Jahren sank auf einen neuen Tiefststand von 13,29 Millionen. Trotz jahrzehntelanger Bemühungen der Regierung setzt sich der Schrumpfungsprozess ungebremst fort.
Schwere wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgen
Der anhaltende Geburtenrückgang führt in allen drei Ländern zu einer raschen Alterung der Bevölkerung, drohenden Arbeitskräftemangel und steigenden Lasten für Renten- und Gesundheitssysteme. Experten warnen vor langfristigen Einbußen bei Wirtschaftswachstum und globaler Wettbewerbsfähigkeit. Trotz finanzieller Anreize, Ausbau der Kinderbetreuung und Appellen an junge Menschen zeigen die Maßnahmen bislang nur begrenzte Wirkung. Ostasien steht vor einer der schwersten demografischen Herausforderungen der Gegenwart.


Kommentare
Ähnliches gilt ja auch für…
Ähnliches gilt ja auch für unser Land!
Zwar erfolgt bei uns ein gewisser Ausgleich durch gebärfreudige Immigranten, was aber noch gefährlicher ist, weil das nach und nach zu unserer "Umvolkung" führt.
Aber - weltweit betrachtet - explodiert die Bevölkerung trotzdem weiter durch die Entwicklungsländer - wo immer noch eine staatliche Altersversorgung durch viele Kinder ersetzt wird.
Da müssen wir uns wohl weltweit auf abnehmendes Wachstum einerseits und auf zunehmende "Umvolkung" andererseits einstellen ...
... „In Ostasien verschärft…
... „In Ostasien verschärft sich die demografische Krise dramatisch. Trotz umfangreicher Regierungsmaßnahmen sinken die Geburtenzahlen weiter oder stagnieren auf extrem niedrigem Niveau. Die Bevölkerungen schrumpfen, die Gesellschaften altern rapide.“ ...
Ja mei: Wohlstand in Ostasien – besonders in China - wächst scheinbar auch für Europa bedrohlich https://www.google.com/search?q=wohlstand+verringert+das+bev%C3%B6lkrungswachstum&rlz=1C1ONGR_deDE1024DE1024&oq=wohlstand+verringert+das+bev%C3%B6lkrungswachstum&gs_lcrp=EgZjaHJvbWUyBggAEEUYOTIJCAEQI…, denn:
... „Der Riese erwacht nicht, er ist längst auf der Überholspur“!!! ... https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7332766/
Diesen Sinkflug ....
Diesen Sinkflug an Geburten deutscher Kinder haben wir ja bei uns genauso zu verzeichnen! Allerdings mit dem Unterschied, dass Deutschland diesen Geburtenrückgang durch fremde Schmarotzer, die jede Menge Kinder bekommen, "ausgleicht"! Was heißt, dass diese Klientel unserem Land absolut nichts bringt und nützt, sondern immens schadet. Denn wer nahezu nur von dem Geld lebt, das die immer weniger werdenden Deutschen erarbeiten, schadet einem Land, in dem er lebt, extrem! Da nützt es definitiv gar nichts, wenn zwar im Lande kein Bevölkerungsrückgang herrscht, aber der "Ersatz" nichts leistet! Ganz zu schweigen davon, dass dieser "Ersatz" einem gewollten Austausch der Deutschen dient, also eine vorsätzliche Umvolkung stattfindet!!
Eine solche Umvolkung findet allerdings weder in China oder Südkorea, noch in Japan statt. Denn diese Länder achten sehr wohl und bewusst auf den Erhalt ihrer Nationalität!!
Ein Land kann durchaus mit einer geringeren Bevölkerung gut leben, wenn diese arbeitet und somit die Wirtschaft weiterhin in Schwung hält und Werte schafft.
Ein Land, das hingegen eine große Menge Schmarotzer finanziert/finanzieren "muss", weil es das so zulässt bzw. so will, die nichts zum wirtschaftlichen Fortbestehen und damit nichts zum Wohle des Landes und dessen Gesellschaft leisten und beitragen, geht definitiv irgendwann unter!!
Add new comment