Papst findet Zwangsgebühren-Fernsehen ganz toll

Franziskus lobt deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Fröhliches Stelldichein im Vatikan: Franziskus und Vertreter der öffentlich-rechtlichen Medien erfreuen sich an guter Zusammenarbeit. Auch Kardinal Marx finden den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ganz toll. Alle haben lobende Worte füreinander.

Da können sich ARD, ZDF und Deutschlandfunk freuen. Sie haben Zuspruch vom Papst bekommen. Franziskus findet die öffentlich-rechtlichen Medien in Deutschland ganz toll, weil sie »in Ihrem Einsatz dafür zu sorgen, dass es Fakten statt Fake News, Objektivität statt Gerüchte, Differenzierung statt oberflächlicher Schlagzeilen gibt«.

So verkündete er es in einer Audienz, die er Medienvertretern gewährte [siehe Bericht »katholisches.de«]. Anwesend waren neben Vertretern von ARD, ZDF, Deutscher Welle und Deutschlandradio auch eine Delegation der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, lobte die durch Zwangsbeitrag finanzierten öffentlich-rechtlichen Medien. Sie seien ein »wichtiger Pfeiler für die Sicherung der Demokratie«, findet er. Überhaupt äußerten sich alle erfreut über die gute Kooperation zwischen Kirchen und Medienvertretern.

Sven von Storch

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