EU befürchtet, dass die USA einen Keil zwischen die EU und vier östlichen Mitgliedsländern treiben

EU-Spaltung: Trump will bevorzugt mit Polen, Ungarn, Österreich und Italien eine Brücke nach Russland bauen

Polen, Ungarn, Österreich und Italien gelten als Staaten, mit denen die Trump-Administration gut zusammenarbeiten könnte. Andere osteuropäische Staaten könnten nachziehen. Westeuropa würde in die Röhre gucken und die EU wäre gespalten.

Meloni, Orban und Trump

Wie der "Standard" und die "Welt" berichten, plant die US-Regierung unter Präsident Donald Trump offenbar, die Einheit der EU herauszufordern, indem sie gezielt mit vier Mitgliedstaaten kooperiert. Ein Bericht des US-Portals "Defense One", der von der "Bild-Zeitung" aufgegriffen wurde, enthüllt Details aus einer erweiterten Version der Nationalen Sicherheitsstrategie (NSS). Diese sieht vor, Österreich, Ungarn, Italien und Polen als bevorzugte Partner zu stärken und sie von der EU abzuheben. Das Ziel ist eine Schwächung der EU als Ganzes, um amerikanische Interessen besser durchzusetzen.

Details der geplanten Maßnahmen

Die NSS-Langfassung skizziert konkrete Schritte, um pro-amerikanische Kräfte in Europa zu fördern. Dazu gehören die Unterstützung von Parteien, Bewegungen und kulturellen Akteuren, die traditionelle europäische Werte betonen und gleichzeitig die USA priorisieren. Ein zentraler Vorschlag ist die Gründung einer neuen internationalen Allianz namens "Core 5", die die USA mit China, Russland, Japan und Indien verbindet – ohne Beteiligung der EU. 

Solche Initiativen sollen die EU isolieren und bilaterale Abkommen erleichtern. Der Bericht passt in Trumps „America First“-Doktrin, die kürzlich auch Kritik an Europas Schwäche gegenüber Russland enthielt.

Bevorzugte US-Partner in Europa: Österreich, Ungarn, Italien und Polen

Die vier genannten Staaten – Österreich, Ungarn, Italien und Polen – gelten als potenziell empfänglich für US-Ansätze, da sie oft mit EU-Politiken kollidieren, etwa bei Migration oder Demokratiefragen. EU-Bürokraten befürchten dass dies die EU weiter spalten könnte, insbesondere vor dem Hintergrund von Trumps Zollplänen gegen Europa. 

Wie zu erwarten, äußern EU-Politiker Skepsis und Sorgen: Die EU-Kommissionspräsidentin Kaja Kallas betonte kürzlich die Notwendigkeit eines Schulterschlusses mit den USA, um Trumps Agenda abzufedern [siehe Bericht "DW"]. 

Diese Entwicklungen fallen mit Trumps Ukraine-Plänen zusammen, die bereits Spannungen mit Europa schüren. Ob die NSS-Pläne umgesetzt werden, hängt von Verhandlungen ab – doch sie signalisieren eine Wende in den US-EU-Beziehungen. 

Trump hat jedenfalls gezeigt: Die Initiative haben die USA - und auch die Trumpf-Karten in der Hand.

Sven von Storch

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Comments

Genau so ist es! Die USA stellen schon immer ihre eigenen Interessen in den absoluten Vordergrund und akzeptieren die Interessen anderer Länder nur, wenn diese ihren eigenen Interessen dienlich sind bzw. diesen nicht im Wege stehen und diese nicht behindern!

Vorallem die Meloni ist mit Vorsicht zu genießen. Die hat auch schon Scholz und Merz ausgetrickst. Eine kleine Mafiosi wie alle Italiener. Auch die Polen, die eine Entschädigung von Deutschland in Höhe von einer Billion wollen, anstatt sie Entschädigung an die Deutschen zahlen, die sie nach dem Krieg vertrieben und viele davon ermordet haben. Die Polen sind absolut nicht unsere Freunde.

Das wird Trumps globalistischer Schattenregierung aber gar nicht gefallen. Die wollen schließlich über ein gesamtes und geeintes Europa herrschen.

Nachvollziehbar ist auch, daß Trump die besonders unterwürfigen deutschen Globalistenknechte außen vor läßt. Mit der AfD in der Regierung sähe das anders aus und dann gäbe es einen starken Hebel gegen die Fremdherrschaft nicht nur Deutschlands sondern der ganzen EU.

Aussenkanzler Merz scheint sich immer mehr in der EU zu isolieren. Er hat noch die "gescheiterten" Präsidenten Macron und Starmer hinter sich, die aber beide 75 % der Bevölkerung gegen sich haben. Merz ist lediglich als "Pinocchio" ein Star, mit seiner langen Lügennase. Er macht mit seiner "verrückten" Politik die CDUCSU abschussreif. Was Merkel begonnen hat, vollendet der Pleiten-Kanzler!

Die USA macht wohl ihre Spielchen...

Ekkehardt Fritz Beyer

12.12.2025 | 09:34

„EU befürchtet, dass die USA einen Keil zwischen die EU und vier östlichen Mitgliedsländern treiben EU-Spaltung: Trump will bevorzugt mit Polen, Ungarn, Österreich und Italien eine Brücke nach Russland bauen“ ...

Ja mei: Sicherlich erkannte auch Donald längst: „Der Kern der europäischen Krise“ liegt „weder in Washington, noch in Moskau, noch in Kiew – sondern in Brüssel“!!!!!!! https://exxpress.at/politik/eu-am-abgrund-zwischen-trump-und-putin-kerber-bruessel-hat-europa-entmachtet/

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