Experten warnen vor globaler Rezession: Unzählige Lieferketten unterbrochen, weil Grundrohstoffe fehlen

Energie, Chemie und Lebensmittel betroffen: Blockade der Straße von Hormuz löst weltweiten Schock aus

Seit Ende Februar 2026 ist die Straße von Hormus weitgehend blockiert. Die Störung eines der wichtigsten maritimen Engpässe der Welt bedroht nicht nur den Öl- und Gasnachschub, sondern erschüttert globale Lieferketten in zahlreichen Branchen.

Tankschiff und Tankstelle


Der anhaltende Konflikt im Nahen Osten hat den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus auf ein Minimum reduziert. Derzeit passieren nur etwa 5 bis 20 Prozent der normalen Schiffe die Meerenge. Hunderte Tanker und Frachter sind gestrandet oder auf alternative Routen umgeleitet. Trotz gelegentlicher Teildurchfahrten und diplomatischer Bemühungen bleibt die Lage unsicher. Verhandlungen über einen Waffenstillstand laufen, eine vollständige Normalisierung könnte jedoch Monate dauern.

Auswirkungen auf Energie und Rohstoffe

Rund 20 Prozent des weltweiten Öltransports und ein signifikanter Anteil des verflüssigten Erdgases (LNG) laufen normalerweise durch die Straße von Hormuz. Die Blockade treibt Energiepreise in die Höhe und führt zu Engpässen bei Raffinerieprodukten wie Diesel, Benzin und Kerosin. 

Auch petrochemische Vorprodukte, Ammoniak und Düngemittel fehlen auf dem Weltmarkt. Dies belastet die Produktion von Kunststoffen, Düngern und damit die Landwirtschaft.

Breite Folgen für Industrie und Logistik

Neben Energie sind Lieferketten für Halbleiter, Batterien und weitere Industriegüter betroffen. Reedereien meiden die Region oder zahlen hohe Kriegsrisikozuschläge. Frachtraten steigen, Routen verlängern sich um das Kap der Guten Hoffnung und Häfen geraten in Staus. Experten rechnen mit Verzögerungen in der Fertigung und höheren Kosten, die sich auf Verbraucherpreise auswirken. Exporte im Wert von bis zu 1,2 Billionen US-Dollar pro Jahr könnten langfristig beeinträchtigt sein.

Kurze Störungen lassen sich durch Reserven abfedern, doch bei einer Dauer von mehreren Wochen oder Monaten drohen anhaltende Preissteigerungen und Produktionsprobleme. Unternehmen müssen Lieferketten diversifizieren, Lagerbestände aufstocken und alternative Lieferanten prüfen. 

Betroffene Branchen und Regierungen arbeiten an Notfallplänen. Eine rasche Entspannung im Nahen Osten wäre entscheidend, um weitere Schäden für die Weltwirtschaft zu verhindern.

Sven von Storch

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Comments

Ekkehardt Fritz Beyer

07.05.2026 | 11:17

„Betroffene Branchen und Regierungen arbeiten an Notfallplänen. Eine rasche Entspannung im Nahen Osten wäre entscheidend, um weitere Schäden für die Weltwirtschaft zu verhindern.“ ...

Und wer steckt dahinter???

Israels USA!? https://www.youtube.com/watch?v=JTus8clsIWo

Ja mei, wie beschrieb es der Brand Willy schon am 26. Nov. anno 1976???

„Die reichen Nationen werden nicht reich bleiben, wenn die Armenhäuser der Menschheit wachsen“!!! 

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