Eigentlich waren die ländlichen Regionen des mittleren Westens Trumps Rückgrat bei den meisten Wahlen. Das ländliche Amerika war bei den Präsidentschaftswahlen 2024 eine wichtige Stütze für Trump.
Ein Rückgang der Unterstützung in dieser Wählergruppe könnte die Republikaner bei den Midterm-Wahlen vor Herausforderungen stellen, bei denen sie ihre knappen Mehrheiten im Kongress verteidigen müssen. Die aktuelle Gesamtzustimmung Trumps liegt landesweit bei rund 35 Prozent.
Wirtschaftskrise und Lebenshaltungskosten senken die Stimmung
Eine Reuters/Ipsos-Umfrage vom 3. bis 8. Juni 2026 zeigt, dass die Zustimmungsrate Trumps unter ländlichen Amerikanern auf 50 Prozent gesunken ist. Im Februar 2025 lag sie noch bei 60 Prozent. Gleichzeitig stieg die Ablehnung von 34 auf 48 Prozent. Die Umfrage unter mehr als 4500 Erwachsenen landesweit hat eine Fehlermarge von drei Prozentpunkten für ländliche Gebiete.
Besonders kritisch sehen die Befragten Trumps Umgang mit der Wirtschaft und den Lebenshaltungskosten. Nur 31 Prozent der ländlichen Befragten billigen seine Politik in diesem Bereich, 61 Prozent lehnen sie ab. Im Februar waren die Werte noch ausgeglichener.
Hohe Preise treffen den Alltag auf dem Lande besonders hart
Viele ländliche Bewohner spüren die Auswirkungen höherer Kraftstoff- und Lebensmittelpreise direkt. Ländliche Amerikaner fahren im Durchschnitt deutlich mehr Auto als Städter und sind daher stärker von steigenden Benzinpreisen betroffen. Farmer kämpfen zusätzlich mit hohen Düngemittelkosten, niedrigen Erzeugerpreisen und Einschränkungen im Export.
Keine guten Aussichten für Donald Trump und die Republikaner
Einer YouGov-Umfrage für den "Economist" von Anfang Juni zufolge liegt auch insgesamt mit nur noch 34 Prozent Zustimmung Donald Trump bei seinen historischen Tiefstand in beiden Amtszeiten. 59 Prozent der Befragten lehnen seine Amtsführung ab. Auch innerhalb der eigenen Partei bröckelt der Rückhalt: Der Vorsprung der Zustimmung gegenüber der Ablehnung unter Republikanern ist seit Januar 2025 um 30 Punkte geschrumpft. Besonders bei Unabhängigen und in früheren Stammgruppen wie Latinos und jüngeren Wählern hat Trump deutliche Verluste hinnehmen müssen.
Der Irankrieg und die Lebenshaltungskosten: Das sind die entscheidenden Punkte
Als Hauptgründe gelten wirtschaftliche Sorgen und der Krieg im Iran. Viele Amerikaner sehen ihre finanzielle Lage schlechter als vor einem Jahr und kritisieren die Wirtschaftsentwicklung scharf, damit genau jenes Politikfeld, mit dem Trump einst punkten konnte. Experten warnen, dass Trump bei anhaltendem Trend sogar Teile seines festen Kerns verlieren könnte.
Der Tiefstand kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt kurz vor den Zwischenwahlen im November, wo in der Republikanischen Partei die Sorge vor einem größeren Wahlproblem wächst.


Kommentare
Trump macht nur Politik für…
Trump macht nur Politik für sich und dazu brauchte er die Stimmen der ländlichen Bevölkerung. Ich glaube die merken das langsam.
... „Eine Reuters/Ipsos…
... „Eine Reuters/Ipsos-Umfrage vom 3. bis 8. Juni 2026 zeigt, dass die Zustimmungsrate Trumps unter ländlichen Amerikanern auf 50 Prozent gesunken ist. Im Februar 2025 lag sie noch bei 60 Prozent. Gleichzeitig stieg die Ablehnung von 34 auf 48 Prozent.“ ...
Wobei er seinem https://schurken.fandom.com/de/wiki/B%C3%B6ser_Friederich scheinbar nicht das Wasser reichen kann!!!!!!! https://ilium.de/zustimmung/kanzler/friedrich_merz
Eine Regierung, die die Preise ....
Eine Regierung, die die Preise für ihr Volk und ggf. auch für andere Völker - so wie das jetzt geschieht - immens anheben will, beginnt einen Krieg. Vor allem einen, der den Welthandel extrem schwierig macht und damit die Kosten und somit die Preise für alle Handelswaren extrem steigen lässt. Und GENAU DAS haben Trump/die USA und Netanjahu/die Israelis gemacht und geschafft und profitieren somit als Staat - wie auch alle anderen - immens davon. Dazu gibt es ja u. a. die Kriege. Nur die Völker sind die Leidtragenden - wie immer!
Hatte Trump nicht unlängst mal geäußert, er liebe die Inflation?!
Ethisch-moralisch Farbe bekennen!
Auch "Freie Welt" darf ethisch-moralisch Farbe bekennen. Trump hat ein übles, menschenverachtendes und verlogenes Regime (das nicht nur seiner Meinung nach niemals Atomwaffen besitzen darf) fundamental geschwächt. Dieses Regime finanzierte bestialische Terroranschlage, ermordete zu Zehntausenden die eigene Bevölkerung (und verkauft offensichtlich aktuell die Haare der ermordeten Frauen auf dem Weltmarkt).
Der lange Weg zu einem Abkommen war insbesondere der Verlogenheit dieses Regimes geschuldet. Das im Zuge dieses Krieges, den die USA dankenswerterweise für den Rest der friedfertigen Weltbevölkerung geführt hat, Verunsicherungen und Teuerungen auf dem Energiemarkt eingetreten sind, ist hnzunehmen, ist eher hinzunehmen als ein weiteres Massaker wie das vom 7. Oktober.
Dies deutlich herauszustellen, sollte auch einem christlich positionierten Blog wie "FreieWelt" eine Darlegung wert sein.
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