Düngemittelpreise auf Rekordniveau: US-Landwirte von explodierenden Preisen im Iran-Krieg getroffen

Düngemittel- und Treibstoffkosten steigen infolge des Iran-Krieges: Schwere Belastung für die amerikanische Landwirtschaft

Der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran trifft die US-Landwirte mitten in der Frühjahrssaat. Seit dem Ausbruch des Konflikts Ende Februar 2026 behindert Iran den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus massiv. Dadurch schießen die Preise für Düngemittel und Diesel in die Höhe.

Traktor auf einem Maisfeld


Etwa ein Drittel des weltweiten Düngemittelhandels, insbesondere Harnstoff (Urea), läuft normalerweise über die Straße von Hormus. Durch die Blockade sind die Preise für Stickstoffdünger innerhalb weniger Wochen um 30 bis 50 Prozent gestiegen.

Viele Landwirte berichten, dass Lieferanten kaum noch verbindliche Preise nennen können. Laut einer Umfrage der American Farm Bureau Federation können rund 70 Prozent der Farmer die benötigte Düngermenge nicht mehr vollständig bezahlen.

Deutlich weniger Mais und Weizen

Die US-Landwirtschaftsbehörde USDA meldet in ihrer aktuellen Aussaatprognose für 2026 einen starken Rückgang bei Mais und Weizen. Beide Kulturen sind besonders düngerintensiv. Viele Betriebe wechseln stattdessen zu Sojabohnen, die weniger Stickstoff benötigen. Experten erwarten die kleinste Weizenernte seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1919. Mais wird auf mehreren Millionen Acres weniger angebaut.

Bereits angeschlagene Branche unter zusätzlichem Druck

Viele US-Farmer kämpften schon vor dem Krieg mit hohen Inputkosten, niedrigen Erzeugerpreisen und den Folgen früherer Handelskonflikte. Der Iran-Krieg kommt für sie zur ungünstigsten Zeit – genau während der entscheidenden Pflanzsaison. Ökonomen warnen, dass geringere Erträge und höhere Produktionskosten sich mittelfristig in steigenden Verbraucherpreisen für Getreideprodukte, Fleisch und Gemüse niederschlagen könnten.

Die US-Regierung beobachtet die Lage genau. Ob eine baldige Beruhigung des Konflikts oder eine Wiederöffnung der Straße von Hormus die Preise schnell entlasten wird, ist derzeit jedoch ungewiss. Für viele amerikanische Landwirte droht ein weiteres schwieriges Jahr.

Sven von Storch

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Comments

Das gilt wohl nicht nur für amerikanische Landwirte und Verbraucher!

Vielleicht wird dadurch wenigstens der Druck auf eine Einigung erhöht ...

"Schwere Belastung für die amerikanische Landwirtschaft"

Die amerikanischen Landwirte sollten sich dafür bei Trump "bedanken"! Schließlich hat ER ihnen - und nicht nur ihnen - diese extremen Preissteigerungen wie auch die Knappheit - auch nicht nur von Düngemitteln - beschert!

Die Kosten steigen wegen des USA-Israel -Krieges gegen den Iran und wegen der absoluten Dummheit Deutscher Regierung und aktuellen Politikern ,welche ihre Unfähigkeit durch Blödgesetze und keiner Voraussicht nachgewiesen hat . Längst hätte man sich unabhängig machen können ,doch lieber will man diesen Staat BRD vernichten ,wofür man sie eigentlich Volksverräter nennen und verurteilen müsste !

"Die Kosten steigen wegen des USA-Israel -Krieges gegen den Iran ......"

So ist es. Und das hatte ich mit "... bei Trump bedanken" gemeint.

Trump und die Israelis haben den Iran grundlos angegriffen und dabei auch die gesamten Folgen dieses (wieder) sinnlosen Macht-Krieges entweder nicht bedacht oder bewust und völlig gleichgültig in Kauf genommen - die menschlichen wie auch die wirtschaftlichen. Der Iran sollte und muss vernichtet, in die Knie gezwungen werden, um sich auch dieses Landes bemächtigen zu können, koste es - der Welt - was es will. DAS war und ist offensichtlich deren Devise.

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