Militärischer US-Aufmarsch im Nahen Osten wird fortgesetzt

Die USA verstärken massiv militärische Präsenz im Nahen Osten: Druck auf den Iran wächst

In enger Abstimmung mit Israel ziehen die USA ihre Truppen und Flotten im Nahen und Mittleren Osten zusammen. Derzeit befinden sich rund zwölf US-Kriegsschiffe in der Region, angeführt vom Flugzeugträger USS Abraham Lincoln.

 USS Abraham Lincoln


Die Vereinigten Staaten haben ihre Streitkräfte im Nahen Osten in den vergangenen Wochen erheblich aufgestockt. Präsident Donald Trump bezeichnete die Maßnahme als "wunderschöne Armada", die Teheran davon abhalten soll, sein Atomprogramm weiter voranzutreiben oder die Proteste im Land gewaltsam niederzuschlagen.

Trumps Strategie gegenüber dem Iran: Immer wieder wird der Druck erhöht

Seit Beginn seiner zweiten Amtszeit im Januar 2025 fordert Trump den Iran ultimativ auf, sein Atomprogramm vollständig aufzugeben. Die militärische Verstärkung dient als Druckmittel für laufende Verhandlungen. US-Vertreter betonen, dass Trump zwar keinen Angriff wünsche, aber alle Optionen, einschließlich gezielter Schläge, offenhalte. 

Bisher wurden keine Militärschläge genehmigt, doch die Drohkulisse bleibt hoch.

Marinekräfte in den Gewässern des Nahen und Mittleren Ostens massiv verstärkt

Derzeit operieren etwa zwölf US-Kriegsschiffe in der Region, darunter der nuklearbetriebene Flugzeugträger USS Abraham Lincoln (CVN-72), der Ende Januar 2026 eintraf. Der Träger führt moderne Kampfflugzeuge wie F-35C und F/A-18 Super Hornet mit sich und bildet das Kernstück der Carrier Strike Group 3. Begleitet wird er von Lenkwaffenzerstörern wie USS Frank E. Petersen Jr., USS Spruance und USS Michael Murphy. 

Weitere Einheiten – darunter USS McFaul und USS Mitscher nahe der Straße von Hormus sowie Littoral Combat Ships im Persischen Golf – ergänzen die Flotte.

Luft- und Landstreitkräfte erweitert

An Land verfügen die USA über Basen in Bahrain, Katar, Jordanien, Saudi-Arabien und anderen Ländern mit rund 40.000 bis 50.000 Soldaten. 

Neu verlegt wurden F-15E Strike Eagles nach Jordanien (Muwaffaq Salti Air Base), zusätzliche THAAD- und Patriot-Systeme sowie Tank- und Aufklärungsflugzeuge. 

Diese Maßnahmen dienen offiziell dem Schutz vor iranischen Drohnen und ballistischen Raketen.

Enge Abstimmung mit Israel: Ist Israel mit an Bord?

Die Kooperation mit Israel bleibt zentraler Bestandteil der US-Strategie. Gemeinsame Übungen, nachrichtendienstliche Zusammenarbeit und operative Planung unterstreichen die enge Allianz. 

Israel beobachtet die Entwicklungen genau, da eine Eskalation direkte Auswirkungen auf die eigene Sicherheit hätte.

Der Iran droht schon jetzt mit allen erdenklichen Gegenmaßnahmen

Der Aufmarsch wird von Teheran als Provokation gewertet. Iranische Offizielle drohen mit Gegenmaßnahmen, während regionale Staaten wie Saudi-Arabien und die VAE auf Deeskalation drängen. Gleichzeitig laufen Verhandlungen (u. a. in Oman), um einen neuen Atom-Deal zu erreichen. 

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Kommentare

Wolfgang Lammert

06.02.2026 | 12:23

Libyen, Jemen, Syrien, Libanon, Gaza, Irak und nun auch der Iran versinken im Chaos. An allen Kriegen war direkt oder indirekt die USA beteiligt. Die Folgen ist ein Strom von Asylanten Richtung Europa. Dies wird sich noch verschärfen, wenn die USA Krieg gegen den Iran führt und nach dem Wunsch der US-Administration dort der Bürgerkrieg ausbricht. Im Iran leben aktuelle 93 Millionen Menschen. Diese werden wohl keinen Asylantrag in den USA stellen !!!

PS: Der Sohn von Gaddafi wurde vor ein paar Tagen in Libyen erschossen. Dies war sicherlich kein Zufall....

Natürlich sehr wichtig ,die enge Abstimmung mit Israel ! Doch nach Gottes Wort wird auch das wenig nützen .Aber dies ist eben das eigentliche Problem Israels .Sie erkennen den Sohn nicht an und dennoch erkennen dies immer mehr junge Menschen in Israel.So wird auch dies weiter zu einer Spaltung führen ,welche schließlich wieder in Nord  und Südreich enden wird.

Also muss wieder mehr Druck auf Iran gemacht werden ,hoffen wir ,dass nicht wie im Täuschland der Strom bald ausfällt ,aber es muss geschehen was geschehen muss.

Sie können nur den Körper töten; mehr können sie euch nicht antun.Mt 10,31 Deshalb habt keine Angst; ihr seid Gott kostbarer als ein ganzer Schwarm Spatzen.Mk 13,7 Ihr werdet von Kriegen und Kriegsgerüchten hören, aber habt keine Angst. Dies alles muss geschehen, aber das Ende ist noch nicht da.

Ekkehardt Fritz Beyer

08.02.2026 | 16:55

„Militärischer US-Aufmarsch im Nahen Osten wird fortgesetzt“ ...

Weil die USA die "iranische Bedrohung"(?) ein für alle Mal ausschalten - und die möglicherweise verheerenden Folgen schon deshalb in Kauf nehmen wollen, weil davon auch Europa betroffen sein könnte!!! https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_101115596/iran-gegen-usa-golfstaaten-fuerchten-flaechenbrand.html

Sucht dieses Nato-Rutte etwa deshalb das unbedingte Bündnis mit den USA, weil Deutschland von den Amis scheinbar ohnehin als „Vernichtungsfeld“ vorgesehen ist?            https://rtde.podbean.com/e/oberst-ad-der-bundeswehr-zur-nato-nuklearstrategie-deutschland-ist-das-atomare-schlachtfeld/

Ja mei: Björn Höcke scheint wiedermal Recht zu haben: https://rtde.team/international/269327-bjorn-hoecke-im-gespraech-mit-ich-habe-eine-gro%C3%9Fe-sympathie-russland/

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.