Wie Netanjahus Drängen zum Iran-Krieg die MAGA-Bewegung in USA auseinanderreißt

Der tiefe Riss in Trumps MAGA-Basis

"Der Krieg hat einen tiefen Riss durch die Trump-Basis getrieben – ein Konflikt, der die gesamte Außenpolitik zur Zerreißprobe macht."

Trump, Tucker, Netanjahu


Die Ursache des Konflikts

Im Februar 2026 drängte Benjamin Netanjahu im Weißen Haus persönlich auf einen gemeinsamen Militärschlag gegen den Iran. Präsident Trump gab grünes Licht für „Operation Epic Fury“ – die US-israelischen Luftangriffe, die Ende Februar begannen. Trump hat offen erklärt, dass er sich bei dieser Entscheidung stark auf den Rat seines Schwiegersohns Jared Kushner und des Sondergesandten Steve Witkoff verließ. Beide waren maßgeblich in die Beratungen eingebunden und beeinflussten die Einschätzung, dass Verhandlungen mit Teheran nicht vorankamen. Netanjahu und die enge Beratergruppe überzeugten Trump mit Argumenten über nukleare Bedrohung und Regime-Change – trotz interner Skepsis in Teilen der US-Geheimdienste und des Kabinetts.

Die Spaltung in der MAGA-Bewegung

Der Krieg hat einen tiefen Riss durch die Trump-Basis getrieben – ein Konflikt, der die gesamte Außenpolitik zur Zerreißprobe macht. Auf der einen Seite stehen die pro-israelischen Falken: Sie sehen harte Militärschläge gegen den Iran als notwendig für Amerikas Sicherheit. Stimmen wie Mark Levin oder Ben Shapiro fordern Entschlossenheit und werfen Kritikern vor, die iranische Gefahr zu verharmlosen. Viele evangelikale Christen unterstützen diese Linie aus religiösen und strategischen Gründen.

Auf der anderen Seite die „America First“-Anhänger: Sie wollen keine neuen Kriege im Nahen Osten. Für sie zählen zuerst Grenze, Wirtschaft und Alltag der amerikanischen Familien. Prominente wie Tucker Carlson, Candace Owens, Marjorie Taylor Greene und Megyn Kelly sprechen das klar aus. Sie sehen den Krieg als Verrat am Wahlversprechen „keine Forever Wars“ und kritisieren die enge Bindung an Israel als „Israel First“ statt „America First“. Milliarden US-Steuergelder fließen ins Ausland, während zu Hause die Preise explodieren.

Steve Bannon, einer der einflussreichsten MAGA-Stimmen, steht fest auf dieser Seite. Er warnt: „Wir können das nicht noch einmal machen. Das würde das Land auseinanderreißen.“ Bannon fordert, dass Israel seine Konflikte selbst löst, ohne amerikanische Soldaten oder Ressourcen. Stattdessen müsse die Regierung endlich Massendeportationen umsetzen – das echte Kernversprechen an die Basis. Er kritisiert scharf, dass Netanjahu die USA in die Offensive gedrängt habe.

Der Streit tobt öffentlich. Trump selbst hat Carlson und Owens auf Truth Social als „nicht echt MAGA“ beschimpft. Owens brachte sogar den 25. Amendment ins Spiel. Bei CPAC und auf Social Media prallen die Lager hart aufeinander. Viele normale Anhänger – ein Lkw-Fahrer in Ohio oder eine Familie in Pennsylvania – fragen sich: Geht es hier wirklich um Amerika?

Die wirtschaftlichen Folgen des Krieges

Der von Netanjahu mit vorangetriebene und von Kushner sowie Witkoff mitberatene US-Angriff hat die Weltwirtschaft schwer getroffen. Nach den Schlägen schloss Iran die Straße von Hormuz weitgehend – die Lebensader für ein Fünftel des Weltöls. Die Ölpreise schossen in die Höhe, Brent stieg zeitweise über 120 Dollar pro Barrel. Gleichzeitig brachen Lieferungen von Düngemitteln ein, die ebenfalls größtenteils durch diese Route transportiert werden. Urea- und andere Düngerpreise explodierten, weil ein großer Teil der globalen Produktion im Nahen Osten liegt und energieintensiv ist.

Bauern weltweit – von den USA über Brasilien bis in arme Länder – stehen vor höheren Kosten, während Lebensmittelpreise steigen. Die Kombination aus teurerem Treibstoff und teurerem Dünger treibt Inflation an, gefährdet Ernten und schürt Sorgen vor Nahrungsmittelknappheit. Was als begrenzter Militärschlag geplant war, hat sich zu einer globalen Wirtschaftskrise ausgewachsen – mit direkten Folgen für normale Menschen an der Tankstelle und im Supermarkt.

Die Auswirkungen auf die Trump-Administration

Dieser doppelte Schaden – der innere MAGA-Zwist und die weltweite Wirtschaftsbelastung – setzt die Regierung massiv unter Druck. Umfragen zeigen, dass ein signifikanter Teil der Republikaner den Krieg ablehnt. Der Riss schwächt Trump vor den Midterm-Wahlen 2026. Innerhalb der Administration gibt es Reibungen, und der Präsident schwankt zwischen harten Drohungen und plötzlichen Friedenssignalen.

Ob der tiefe Graben in der eigenen Basis heilt oder die MAGA-Bewegung dauerhaft spaltet, bleibt offen. Viele Beobachter sehen klar: Der Krieg, der auf Drängen von außen und durch enge Berater begonnen wurde, hat nicht nur den Nahen Osten, sondern auch Amerika selbst teuer zu stehen. Die Menschen draußen merken genau, ob die Politik wirklich „America First“ lebt – oder ob andere Interessen den Preis zahlen lassen.

Sven von Storch

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Comments

Diese Gesetzlosigkeit was Trump und sein Freund Netanjahu an den Tag legen, wird die zivilisierte Welt nicht dulden. Sie werden scheitern und sich weltweit zum Feind aller Nationen machen. Was passiert, wenn alle Nationen mit den USA den Warenhandel einstellen. Dann nützen auch ihre Atombomben nichts mehr.

Wer die private Notenbank der USA an der Regierung vorbei organisierte und die wenigen Politiker am 23.12.1913 korrumpierte, ist den Amerikanern nie gesagt worden, weil sich diese Kräfte still und leise über Jahrzehnte organisiert haben ADL, AIPAC und seit dessen Gründung Israel zuarbeiten. Kennedy wurde durch die angemietete Mafia ausgeschaltet. Die Akten sind verschlossen, wie praktisch, die Epstein Akten liegen vor, sind aber geschwärzt, kein Verbrechen wird bestraft, und so machen sie natürlich weiter.

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