Nadelöhr der Weltwirtschaft in Gefahr: Der Iran hat bereits tausende Minen ins Wasser gelassen

Der Iran schwört: Er werde kein Tropfen Öl durch die Straße von Hormus lassen

Soland Israel und die USA ihre Angriffe auf den Iran fortsetzen, werde man Tankschiffe, die die Meerenge von Hormus passieren wollen, als legitime Ziele betrachten.

Brennender Öltanker


Irans Regierung droht dem Westen und den Golfstaaten. Solange die Angriffe gegen den Iran seitens der USA und Israel fortgesetzt werden, werde der Iran die Straße von Homus für Tankschiffe unpassierbar machen.

Iranisches Militär erklärt Tankschiffe zur Zielscheibe

Jedes Tank-Schiff und jede Ölladung für die USA, Israel und ihre Bündnisparte werde von der iranischen Militärführung als legitimes Ziel für Raketen oder Drohnenagriffe gewertet. 

Die iranische Führung werde "niemals zulassen, dass auch nur ein Liter Öl" zugunsten der USA, Israels und ihrer Verbündeten durch die Meernege von Hormus transportiert wird, heißt es seitens eines iranischen Militärsprechers. Und er drohte: "Eure lebenswichtigen Zentren und Stützpunkte werden einer nach dem anderen in dem Feuer brennen, das ihr entfacht habt."

Tatsächlich wurden bereits mehrere Schiffe vom Iran angegriffen und setzten Hilferufe ab. Außerdem hat der Iran bereits tausende Minen ins Wasser gelassen. Das stellt für die US-Flotte eine gewaltige Herausforderung dar. Zwar hat die US Navy bereits mindestens 16 iranische Minenleger-Schiffe versenkt. Doch das Auffinden und Unschädlichmachen der bisher gelegten Minen ist für die US-Minensuchboote eine große Herausforderung.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies weiterhin steigende Energiepreise

Die meisten westlichen Reedereien und Schiffsversicherer lassen die Tanker aus Sicherheitsgründen nicht die Meerenge von Hormus passieren, solange die iranische Drohung besteht. So stauen sich  die vielen Tankschiffe aus aller Welt auf beiden Seiten der Wasserstraße, sowohl im Persischen Golf als auch im Golf von Oman am Indischen Ozean.

Das scheint einer der Gründe zu sein, weshalb es zunehmend Meinungsverschiedenheiten zwischen Trump und Netanjahu gibt. Denn die israelische Führung betont immer wieder, den Krieg so lange wie möglich hinzuziehen, um den Iran so stark wie möglich zu entwaffnen und der iranischen Opposition Zeit für eine Revolte gegen das Regime in Teheran zu geben.

Die US-Administration scheint dagegen mehr die weltwirtschaftliche Lager verstärkt mit im Auge zu haben. Denn eine längerfristige Energiekrise würde auch die USA und der Regierung von Donald Trump schaden.

Sven von Storch

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Kommentare

Diese Strafe ist dringend notwendig, denn sonst glauben insbesondere die USA und Israel, dass die freie Bahn haben für alle ihre Schand- und Gräueltaten, weil sich denen keiner in den Weg stellt, nicht wehren will oder auch nicht kann.

Beim Iran haben die sich in und mit ihrem Allmachtswahn allerdings verrechnet. Es ist das erste Land, das sich diesen Aggressoren in gleicher Weise entgegenstellt und mit gleicher Münze heimzahlt und Vergeltung übt. Und das ist dringend notwendig, um denen mal das Fürchten zu lehren und klar zu machen, dass die es so nicht weitermachen können, ohne selbst Schaden nehmen zu müssen!

Ekkehardt Fritz Beyer

12.03.2026 | 13:14

... „Die US-Administration scheint dagegen mehr die weltwirtschaftliche Lager verstärkt mit im Auge zu haben. Denn eine längerfristige Energiekrise würde auch die USA und der Regierung von Donald Trump schaden.“ 

Ja mei: Stellte Donald nicht bereits im Januar anno 2020 fest:  

... „Wir sind jetzt Energieproduzent Nummer eins weltweit“!? ... https://www.srf.ch/news/international/us-praesident-am-wef-donald-trumps-davos-rede-im-faktencheck

Änderte sich daran seither etwa etwas gravierend – und wenn nicht: Worin sehen die USA ihr Energieproblem tatsächlich???

Mysterien ohne Ende. Tausende Minen  verlegt, aber die Freunde des Iran dürfen unbehelligt passieren. Mein Gott was für eine Minentechnologie. 

 

Botschaft vom neuen Iranischen Führer: [Fokus]

Neuer Iran-Führer fordert in Botschaft Schließung von US-Militärbasen

[14.38 Uhr: Als Bedingung für die Einstellung von Angriffen auf die benachbarten Golfstaaten fordert Chamenei in seiner im Staatsfernsehen verlesenen Botschaft, dass dort alle US-Basen geschlossen werden müssen. "Die Länder in der Region müssen ihre Haltung gegenüber denen klarstellen, die unser geliebtes Heimatland angegriffen und unser Volk getötet haben. Ich empfehle ihnen, diese Stützpunkte so schnell wie möglich zu schließen, denn inzwischen müssen sie erkannt haben, dass Amerikas Behauptung, Sicherheit und Frieden zu bringen, nichts als eine Lüge war."]

Also ich habe nichts dagegen, wenn man die US-Terrornester  in aller Welt (+Ramstein) vernichtet. Auch die US-Träger haben nichts in anderen Kontinenten verloren und sollten versenkt werden.

 

 

 

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