Revolutionsgarde kontrolliert die Passage: Besonders Europäer und Asiaten betroffen

Der Iran erpresst jetzt Schiffe in der Straße von Hormus mit Schutzgeld

Teheran kassiert Millionen für die Durchfahrt durch die strategisch wichtige Meerenge. Das System der Revolutionsgarde läuft bereits und wird sogar in den Waffenstillstandsverhandlungen gefordert.

Iran, Öltanker im Persischen Golf


Seit den jüngsten militärischen Auseinandersetzungen hat der Iran die Straße von Hormus weitgehend unter seine Kontrolle gebracht. Schiffe müssen sich bei der Islamischen Revolutionsgarde melden, detaillierte Angaben zu Besatzung und Ladung übermitteln und eine Genehmigung einholen. Wer die Anforderungen erfüllt, erhält einen Clearance Code und wird teilweise durch einen sicheren Korridor eskortiert. 

Die Forderungen gehen weit über eine bloße Registrierung hinaus. Reedereien berichten von Ad-hoc-Zahlungen von bis zu zwei Millionen US-Dollar pro Durchfahrt. Bei Öltankern liegt der Betrag oft bei etwa einem Dollar pro Barrel. Die Zahlungen erfolgen häufig in chinesischen Yuan oder stabilen Kryptowährungen, um westliche Sanktionen zu umgehen. 

Der Iran will die Schutzgelderpressung für Schiffe per Gesetz verankern

Iranische Parlamentarier arbeiten an einem Gesetz, das diese Gebühren dauerhaft verankern soll. Teheran begründet die Maßnahme mit der angeblichen Gewährleistung von Sicherheit in der Meerenge. 

Das widerspricht eindeutig dem internationalen Recht: Nach dem Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen steht die friedliche Durchfahrt durch internationale Meerengen frei. Eine Maut oder Schutzgeldzahlung ist danach nicht zulässig.

Kritiker sprechen offen von Erpressung. Schiffe aus Ländern, die als feindlich gelten, werden blockiert oder mit Drohungen konfrontiert. Bereits Dutzende Reedereien sollen gezahlt haben, um ihre Tanker und Frachter durchzubringen. Die enge Passage ist für rund ein Fünftel des weltweiten Öltransports entscheidend.

Folgen für die Weltwirtschaft

Die neue Praxis belastet die globalen Energiepreise zusätzlich. Analysten warnen vor höheren Transportkosten und einem anhaltenden Risikoaufschlag für die Schifffahrt. In den laufenden Verhandlungen über einen dauerhaften Waffenstillstand hat der Iran die Anerkennung des Mautsystems sogar als eine der Bedingungen eingebracht. Ob die internationale Gemeinschaft dies akzeptiert, bleibt offen.

Die Lage in der Straße von Hormus bleibt angespannt. Während einige Schiffe bereits wieder passieren, hängen weiterhin Hunderte in der Region fest. 

Sven von Storch

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Comments

Aber statt die Straße von Hormus notfalls freizuschießen und diese Wegelagerei des Iran mit allen Mitteln zu verhindern, will Trump nun (laut ntv) selbst die Straße von Hormus sperren lassen und alle Schiffe "aufbringen", die Maut an den Iran gezahlt haben. 

(Woher die US-Marine das im Einzelfall wissen soll, wird nicht erwähnt - und auch nicht, ob Schiffe, die keine Maut gezahlt haben, z.B. chinesische, passieren dürfen)

Schutzgelderpressung???

Ohne den USraelischen Kriegsterror hätte es keine Gebühren gegeben!!!

Danke Kriegsverbrecher Trump und Konsorten!!!

 

Dass das Regime in Teheran seit mehr als 40 Jahren den Terror in aller Welt finanziert und unterstützt, scheint Sie eher nicht zu interessieren. Sprechen Sie mal mit Israelis über die Auswirkungen, die Ihr Land aushalten musste und muss. 

Hamas und Hisbollah sind proxies der Mullahs. Einfach mal die Videos vom 7.10.23 schauen, dann wissen Sie, was Ursache und was Wirkung ist. 

Dieter Uckermann

10.04.2026 | 09:51

Der Iran wurde hinterrücks - mitten in substantiell erfolgreichen Verhandlungen mit den USA - überfallen. Ein Großteil seiner Führung wurde ermordet. Das muss bei der Betrachtung vorangestellt werden. Denn das dieses Vorgehen gegen Kriegs- und Völkerrecht verstieß, ist einhellige Expertenmeinung. (vom wissenschaftlichen Dienst des Bundestages bis weit in die Führungsetagen der US-Regierung und Armee hinein.) 

Angriffe auf den Iran erfolgten auch von den Anrainerstaaten und den dortigen Stützpunkten der USA. Auch diese Angriffe verstoßen gegen das Völkerrecht und rechtfertigen die Gegenschläge der Iraner.

Donald Trump hatte vor einigen Wochen die Iraner aufgefordert, ihre Regierung zu stürzen. Jetzt hat er die Zivilbevölkerung bombardieren lassen und damit gedroht, die persische Kultur samt Volk auszulöschen.  Er hat die Iraner als Tiere bezeichnet. 

Nach all dem hat der Iran jedes Recht der Welt, die Straße von Hormus zu verwalten.  

@Dieter Uckermann

Ihrer Beurteilung kann ich mich nur anschließen und dieser beipflichten!

Wäre der Iran nicht - völlig grundlos - angegriffen, überfallen, bombardiert und Regierungsmitglieder sowie viele andere hochrangige Persönlichkeiten nicht gezielt ermordet worden, wäre die Straße von Hormus für ALLE Schiffe weiterhin und ohne diese nun vom Iran geforderten Zahlungen frei!

Es war zwar ein völkerrechtswidriger Angriff durch Trump, wenn es der Iran aber zu bunt treibt, muss er von allen Nationen, die dadurch Schaden nehmen, zu Besinnung gebracht werden.

Johannes Friedrich

10.04.2026 | 11:12

Da hat Trump eine Menge Mist gebaut. Ich habe in ihn große Erwartungen gesetzt und seinerzeit gehofft, daß er Präsident wird. Nun ist die Ernüchterung eingetreten, denn er hat sich wiederholt als Versager gezeigt. Er schaffte es nicht, sein großspuriges Versprechen bzgl. Beendigung des Krieges in der Ukraine, zu erfüllen. Der Super-Gau war jetzt, daß er sich von Netanjahu zu diesem völkerrechtswidrigen Angriff hat bereden lassen, womit er das Risiko eines sich immer mehr ausbreitenden Krieges, bis hin zu einem Weltkrieg einging. Ausgerechnet der Mann, der davon gesprochen hat, keinen Krieg anfangen zu wollen. Möglicherweise ist er jetzt auch noch für eine Weltwirtschaftskrise verantwortlich, welche womöglich die, durch den "Schwarzen Freitag" von 1929 verursachte Krise, übertreffen könnte.

Da kann ich Ihnen nur voll zustimmen!

Aber trotzdem ist Trump für mich immer noch das kleinere Übel gegenüber den US-Globalisten, die auf die Versklavung der Menschheit durch den Great Reset hinarbeiten und auf die Abschaffung Deutschlands.

Ich denke, es wird sich eine Maut etablieren. Das Seerecht schein sowieso tot zu sein, nach den zahlreichen Piraterieakten und Aufbringung von Tankern weltweit auf hoher See. Also wird ein neues Durchfahrtsrecht etabliert für Staaten, die dies durchsetzen können.

Wolfgang Lammert

10.04.2026 | 12:27

Die Piraterie ist wieder salonfähig geworden. Egal ob USA, Länder aus der EU oder nun der Iran, es gibt wieder Piraterie. Allerdings hat die USA und Israel wohl durch ihre Luftangriffe Schäden in Höhe von vielleicht 500 Milliarden hervorgerufen. Der Oberpirat ist allerdings Don TRUMP, der nach der Entführung von Maduro, sagt, dass er das Öl vom Iran haben will und außerdem Grönland. Der DON ist ein ziemlich gerissener Pirat, denn während er angelblich verhandelt, überfallen seine Truppen den Iran und seine Piratenbraut Israel macht sowieso, was es will. Dagegen ist MERZ nur ein kleiner Pirat, der hofft, von GNADEN DES DON und von MIMI etwas "Glanz" abzuholen. Die Beiden machen schließlich die "Drecksarbeit" und "Enthaupten". Nur ist eben der Iran eine islamische Republik, wo "Enthauptung" keine wirkliche Wechselwirkung haben. Nun läuft MERZ als Bettler herum und hofft darauf, dass ihn die Führung im Iran ernst nimmt. Dies dürfte ein schwieriges Unterfangen sein. Der "kleine" Pirat hofft weiter auf die Osterweiterung der NATO an die russische Grenze, auch wenn Deutschland bereits jetzt so gut wie Pleite ist.

Hätte man das Angebot von PUTIN angenommen, hätten wir jetzt einen Wirtschaftsraum von Wladiwostok nach Lissabon und die Ostsee am Greifswalder Botten wäre das Industriezentrum von Eurasien. Jetzt haben die Amis Nordstream in die Luft gejagd und damit die "DDR" auch, denn Ostdeutschland wird sich mit MERZ davon nicht mehr erholen....

"Besonders Europäer und Asiaten betroffen

Der Iran erpresst jetzt Schiffe in der Straße von Hormus mit Schutzgeld"

Besten "Dank" an Trump und Netanjahu für deren Angriffskrieg gegen den Iran, der uns z. B. dieses Resultat beschert hat mit den für uns wahrscheinlich auf Dauer hohen Kosten für alle Waren, die durch die Straße von Hormus transportiert werden. Nehmen die Schiffe eine andere, also wesentlich längere Route, kommt es auf das Gleiche heraus - also ebenso höhere Kosten und damit Preise für die Verbraucher!

Wolfgang Lammert

10.04.2026 | 18:27

TRUMP sagt, dass seine Waffen geladen sind und der Außenminister Pakistans spricht Israel das Existenzrecht ab

Wird TRUMP nun einen Krieg gegen den Iran, Irak und Pakistan führen und was macht nun MERZ? Der Iran knickt offensichtlich nicht vor TRUMP ein. TRUMP bezeichnet die iranische Führung als "dreckige Bastarde" und äußert zudem, dass der Ministerpräsident von Saudi-Arabien in den "Hintern küssen müsste".

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Außenkanzler MERZ ist mal wieder abgetaucht....

Wolfgang Lammert

10.04.2026 | 19:15

Die USA und Israel haben in den letzten Tagen die Bahnverbindungen zwischen China und Iran bombardiert und zerstört. Dies ist der Versuch der USA die Verkehrsverbindung der Iran nach China zu unterbrechen. Außerdem hat Israel den wichtigsten Hafen des Iran im Kaspischen Meer zerstört, um den Iran vom Handel mit Russland zu trennen.

Angesichts dieser Tatsachen glaube ich nicht, dass der Iran in Zukunft mit der USA zusammenarbeiten wird, auch nicht mit einer anderen iranischen Regierung.

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Die Stimmung ist gegen den Iran? Warum? Fallt Ihr der allgemeinen Hetze zum Opfer? ÖRR z.B.?

Israel und die USA haben den Iran völkerrechtswidrig angegriffen. Putin wird es tagtäglich vorgeworfen, obwohl er den Ostukrainern mit Migrationshintergrund seinen Beistand bietet!

Wer bezahlt nun die Schäden im Iran? Werden die USA und Israel Reparationszahlungen leisten? Wohl nicht. Also werden Mautgebühren erhoben. 

Trump war politisch auf dem richtigen Weg. Welcher Teufel hat ihn da nur reingeritten? Oder hat er einfach die politische Übersicht verloren?

"Das widerspricht eindeutig dem internationalen Recht" - welchem "internationalen Recht"? Ich dachte, das gilt nicht mehr?! Nun auf einmal doch? Es werden nach meiner Information nur die Schiffe der Agressorstaaten und ihrer Freunde blockiert, und die zählen ja nicht. "Kritiker sprechen offen von Erpressung." - Wer sind diese Leute, diese "Kritiker", wie lauten ihre Namen?

hier gerieren sich paar Schmutzbuben, die Welt in Geiselhaft zu nehmen. Da gehört ein grober Keil auf den Klotz. Freie Schiffahrt für die Welt, war deutscher Turnus, nun unter Fritzl nicht. Wer hat das Meer vereinnahm, kommt es im All auch dazu. Wer da hin will, zahlt Schutzgebühr, wer soll das noch gut finden. Gibraltar macht dicht oder Bosporus - weil Ankara Geld bracht. Ade mit deutscher Globalisierung - die Welt ist offen. Und das alles hat Berlin nun vergessen - ist nicht unser Krieg.

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