Wegen satanischer Inhalte

Christliche Partei wendet sich gegen Eurovision Song Contest

Gastgeber des nächsten Eurovision Song Contest wird die Schweiz sein. Eine christliche Partei macht dagegen mobil: Sie sieht eine zunehmende Vereinnahmung des ESC durch satanische Bezüge.

Gastbeitrag der Initiative Christenschutz

Weil der transsexuelle Sänger Nemo den letzten Eurovision Song Contest (ESC) gewann, wird der nächste ESC 2025 in dessen Schweizer Heimat ausgetragen. Wie Pro Medienmagazin berichtet, kommen als Gastgeberstädte Bern, Zürich, Genf oder Basel in Frage. Noch gibt es keinen konkreten Termin.

Der ESC ist der größte, kommerziell erfolgreichste Musikwettbewerb Europas. Entsprechend viele Millionen Euro Steuermittel machen die jeweiligen Gastgeberländer für das Schauspiel locker, das durchschnittlich 180 Millionen Zuschauer vor die Fernseher lockt. Schweizer Gastronomen und Hoteliers freuen sich auf das gute Geschäft.

Reichlich eingetrübt wird das Image des Musikfestivals durch dessen zunehmende Politisierung und Vereinnahmung durch die mehrheitlich links tickende „woke“ Kulturelite. So geriet der ESC in Malmö 2024 als Song-Wettbewerb als Veranstaltung ins Zwielicht, auf der Transsexuelle und Diverse gefeiert und gehuldigt werden, Juden hingegen nicht willkommen waren. Künstler mehrerer Länder riefen auf, Israel von der Teilnahme auszuschließen. Die israelische Sängerin Golan konnte nur unter strengsten Sicherheitsauflagen auftreten und durfte ihr Hotelzimmer ausschließlich für Proben und Auftritte verlassen. Bei ihrem Hauptauftritt waren Buh-Rufe und Pfiffe aus dem Publikum zu hören.

Eine der größten Gegner der israelischen Sängerin war die irische Musikerin »Bambie Thug«. Die sich selbst als »non-binäre« Person bezeichnende Künstlerin schockierte mit ihrem satanischen Auftritt nicht nur Christen. So trat die als Hexe verkleidete Sängerin mit einem kostümierten Satanstänzer auf, den Bühnenboden zierte ein Pentagramm und brennende Kerzen. Am Ende ihres Auftritts wurde der Slogan »Crown the witch« (Krönt die Hexe) auf einer Leinwand eingeblendet. Der Song selbst enthielt Anspielungen auf schwarze Magie. Die Irin bekundet, selbst okkulte Riten und Satanismus zu betreiben.

Der ESC würde den Schweizer Steuerzahler nach Berechnungen der Stadt Bern rund 41 Millionen Euro kosten, den größten Teil davon machen Kosten für Sicherheitsmaßnahmen aus. Laut Pro Medienmagazin rufen diese enormen Kosten den Widerstand der christlichen Partei »Eidgenössisch-Demokratische Union« (EDU) auf den Plan. Der EDU will die Möglichkeit eines Referendums nutzen, um zu verhindern, dass die Austragung des ESC in der Schweiz aus Steuermitteln bestritten wird. Kommen in der Vorbereitung genügend Stimmen zusammen, muss das Referendum auf Bundesebene abgehalten werden, wobei alle schweizerischen Staatsangehörigen ab 18 Jahren stimmberechtigt wären.

Die Partei gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass sich der ESC in den letzten Jahren zu einer Veranstaltung entwickelt habe, auf der sich antisemitische Vorfälle häuften und immer mehr Auftritte Satanismus und Okkultismus zelebrieren. Dem Schweizer Rundfunk SRF teilte der Berner Grossrat und EDU-Politiker Samuel Kullmann mit: » Was uns am meisten gestört hat, ist, dass zunehmend Satanismus und Okkultismus zelebriert oder zumindest toleriert wird. Immer mehr Künstlerinnen und Künstler tragen offen okkulte Botschaften vor und unterstreichen sie mit der entsprechenden Symbolik.«

Außerdem, so Kullmann, befeuere der ESC die Debatten um das dritte Geschlecht und Geschlechteridentitäten. Für so einen Anlass sehe Kullmann keinen Grund, das Geld der Schweizer Bürger auszugeben.

Gastbeitrag der Initiative Christenschutz

Sven von Storch

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