Ein Bündnis erschwert den politischen Diskurs: Auf Demonstrationen und bei Debatten scheinen Linke und Muslime oft zusammenzuhalten. Doch das geschieht nur, weil sie einen gemeinsamen Gegner haben. In Wirklichkeit sind ihre Weltanschauungen weit voneinander entfernt.
Linke und Kulturmarxisten wollen der Welt die unendliche Toleranz aufzwingen. Dabei scheint es keine Rolle zu spielen, ob die Logik ihrer Weltanschauung im Wege steht oder nicht. Einerseits sollen wir dem Islam und orientalischen Kulturen gegenüber tolerant und aufgeschlossen sein, andererseits sollen wir bereits unsere Kinder mit Sexualkunde und LGBTQ-Ansichten belästigen lassen.
Dass das nicht zusammen passt zeigt die Lebensrealität. Denn Muslime sind in punkto Familie, Ehe und Kinder zumeist konservativer als die Durchschnitts-Europäer.
Und so geschah, was geschehen musste:
In Birmingham sollten Kinder einer Grundschule mit Sexualaufklärung und LGBTQ-Kunde (Lesbian, Gay, Bi-Sexual, Transgender, Queer) konfrontiert werden. Damit sollte der Homophobie entgegengewirkt werden. Dafür sollte es extra Aufklärungsunterrricht geben.
Das entsetzte viele muslimische Eltern, die sich dagegen wehrten, Petitionen unterzeichneten und ihre Kinder vom Unterricht fernhielten, damit dieser Sexual-LGBTQ-Kelch an ihren Kinder vorüber geht [siehe Bericht »The Guardian«]. Rund 600 Kinder sind einen Tag lang nicht zur Schule gekommen.
Am Ende stand die Schule vor einem Dilemma: Einserits soll man tolerant gegenüber der islamischen Weltanschauung sein, andererseits ebenso tolerant und aufklärerisch gegenüber den LGBTQ-Minderheiten.
Beides passt nicht zusammen. In islamischen Ländern und Gesellschaften ist LGBTQ verpönt. Das ist nicht neu. Das weiß man seit langem. Doch linken Ideologen scheint diese Erkenntnis egal zu sein. Sie wollen die Quadratur des Kreises.


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