Evangelische Kirche auf Kurs mit der Klimasekte

Berliner Kirchenmann unterstützt ganz offiziell Extremisten

Ist es vertretbar, dass die Kirche eine extremistische Gruppierung unterstützt? Ja. Ein Berliner Superintendent gibt sich davon fest überzeugt.

Wie weit der moralische wie geistige Verfall der EKD fortgeschritten ist, legt ein Interview mit Bertold Höcker, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Berlin-Mitte nahe, nachzulesen hier. Darin beschreibt der Kirchenmann stolz, dass er Anhängern der radikalen Klimasekte »Letzte Generation« Räume zur Verfügung stelle. Heraus kam die großzügige Aktion des Kirchenmanns, als fünf Vertreter der Klimakleber »vor dem Kippunkt« eine Pressekonferenz im heiligen Innenraum der historischen Gethsemanekirche gaben, Video der Pressekonferenz hier

Die Gethsemanekirche im Helmholtzkiez des Stadtteils Pankow spielte als Sammelpunkt für DDR-Oppositionelle eine tragende Rolle für friedliche Mauerrevolution ´89. Am 7. Oktober wurde diese von Sicherheitsbehörden eingekesselt, die mit äußerster Brutalität gegen die Demonstranten vorgingen. Die Gethsemanekirche wurde dadurch zum landesweiten Symbol für die gewaltsame Unterdrückung der Opposition im sozialistischen Unrechtsstaat, der damit lediglich seinen eigenen Untergang beschleunigte.

Es ist ein Sinnbild für den Zustand der EKD, dass diese sich nicht scheut, ausgerechnet diesen historisch bedeutsamen Ort zum Schauplatz für die Verkündigung der fanatischen, menschenfeindlichen Ziele von ideologisierten Wohlstandskindern herabzuwürdigen. Aber dank Herrn Superintendent Höcker erfahren die Bürger und Christen, warum das so ist.

Er sieht die Unterstützung der Klimasekte als notwendiges Angebot, um »miteinander im Gespräch zu bleiben«, damit sich die gesellschaftliche Spaltung nicht weiter ausbreitet. Schließlich wolle die »Letzte Generation« wie auch die Kirche die Schöpfung bewahren. Menschenleben scheinen freilich für Herrn Höcker nicht zur göttlichen Schöpfung zu gehören, da sie ja auch bei den fanatischen Rettungsfahrzeugblockierern nicht viel zählen. Inzwischen gibt es zahlreiche Videos, in denen eindeutig festgehalten ist, wie Klimakleber Fahrzeuge unter Martinshorn an der Weiterfahrt zu ihrem Einsatzort behindern. Selbst verzweifelt weinende Menschen, die dank des Blockadeterrors der selbst ernannten Klimaretter nicht zu ihrem OP-Termin oder anderen (lebens-)wichtigen Arztterminen kommen, können das Herz der Fanatiker nicht erweichen.

Aber lesen wir, was Herr Superintendent Höcker zu der von ihm begeistert unterstützten Gruppierung meint, deren Fanatismus ihn nicht weiter zu stören scheint. Angesprochen, ob er auch Kritik einstecken müsse, dass er »sich radikalisierenden Menschen eine Kirche zur Verfügung« stelle, antwortet Höcker in der für die EKD so typisch gewordenen »Leichten Sprache« für Kinder und geistig Minderbemittelte: »Ja, selbstverständlich gibt es das [gemeint ist die Kritik, Anm. der Redaktion]. Der Protestantismus ist sehr vielfältig und da gibt es wie in der Gesellschaft auch Spannungen. Unser Ziel ist, dass wir diese Spannungen miteinander aushalten, ins Gespräch kommen und sie dadurch vielleicht ausgleichen können, sodass wir zumindest einander verstehen.«

Merke: Fanatismus, Gewalt und konzertierte Anschläge auf die Infrastruktur, das strafbewehrte Behindern von Rettungsfahrzeugen inklusive die Zerstörung von öffentlichen Gütern wie Straßen und Fassaden sind für Herrn Superintendent Höcker lediglich »Spannungen«, die der Bürger halt aushalten müsse, denn das Wichtigste sei doch der gemeinsame »Dialog«. Immer schön im Stuhlkreis des Irrsinns bleiben und »Respekt« voreinander haben, dann wird alles schon irgendwie gut. 

Ein Gastbeitrag der Initiative Christenschutz

Sven von Storch

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