Wie die »B.Z.« berichtete, können Berliner Ärzte beim Thema Corona ein Fall für die Justiz werden. So sollen allein in Berlin seit März in 130 Fällen Ärzte angeblich falsche Behauptungen zu Corona verbreitet haben, heißt es. Daher leite die Berliner Ärztekammer Fälle an die Staatsanwaltschaft weiter. Der Grund: Es handele sich um Patientengefährdung.
Besonders gehe es dabei allerdings um Ärzte, die ihren Patienten sagten, im Wartezimmer keine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Auch gebe es Hinweise auf systematische Gefälligkeitsattests, die von der Maskenpflicht befreien sollen. Die Kammer habe bereits mehrere Fälle an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet, berichtet die B.Z. Dabei sollen knapp 20 Ärzte und Arztpraxen an das Gesundheitsamt gemeldet worden sein.
Auch das Verbreiten von kritischen Informationen zu den Corona-Maßnahmen wird angeprangert, so wenn die Ärzte etwa Flyer ausliegen haben, deren Inhalt vom allgemeinen Corona-Narrativ abweicht.


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