Selbstbestimmungsgesetz führt zu allerlei juristischen und medizinischen Problemen

Beatrix von Storch_ Selbstbestimmungsgesetz führt zu irrsinnigen Konsequenzen

Frauen können Männer befruchten und Männer können durch Frauen geschwängert werden: Solche Schlagzeilen werden uns bald häufiger begleiten, wenn das sogenannte Selbstbestimmungsgesetz in Kraft tritt. Doch wie das Heizungsgesetz ist es erstmal verschoben worden.

[Siehe hierzu Video auf Twitter HIER sowie auf Instagram HIER]

Nicht nur Habecks Heizungsgesetz ist verschoben worden. Auch das sogenannte »Selbstbestimmungsgesetz«, nach welchem jeder Mensch sein Geschlecht per Sprechakt einmal jährlich selbst bestimmten kann. Nach Ansicht von Familienministerin Lisa Paus (Grüne) ist nämlich jeder, der sich als Frau definiert, auch als Frau anzuerkennen.

Warum ist es verschoben worden? Weil Strafverfolngungsbehörden Bedenken angemeldet haben: Wie solle man einen männlichen Straftäter finden, wenn dieser plötzlich zur Frau geworden ist und seinen Namen geändert hat? Doch das ist nur die Spitze des Eisberges der Probleme, die mit diesem Gesetz verbunden sind.

Auf Twitter kommentierte Beatrix von Storch:

»Was ist eine #Frau? Der Irrsinn kennt keine Grenzen. Das sog. #Selbstbestimmungsgesetz postuliert, ›Frau ist, wer sich als Frau definiert‹ — es sei denn es ist Krieg. Da ist dann Schluss mit dem Quatsch. Das ist alles so verrückt, dass selbst die Ampel noch zögert es zu bringen...«

Im Video zu diesem Tweet erklärt sie die irrsinnigen Konsequenzen:

Was ist mit all den biologischen Konsequenzen? Und was ist mit all den juristischen Konsequenzen?

Beispiele:

Im Verteidigungsfall sind laut Grundgesetz alle Männer wehrpflichtig. Für Frauen gilt dies nicht. Wie soll der Staat reagieren, wenn im Ernstfall sich viele Männer als Frau definieren, um nicht an die Front zu müssen? Hier wären Sonderregelungen nötig.

Auch im medizinischen Bereich gibt es Probleme. Es ist schließlich nicht vorgesehen, dass Frauen sich an der Prostata und Männer an der Gebärmutter operieren lassen. Hier wären Sonderregelungen nötig, dass bei medizinischen Eingriffen weiterhin das biologische Geschlecht gilt, damit es zu keinen Fehleingriffen kommt.

Auch bei Samenspenden und künstlichen Befruchtungen muss man in der Medizin wieder auf das biologische Geschlecht zurückkommen.

Besonders krass sind die geplanten Regelungen, dass jemand bei seiner offiziellen Geschlechtsänderung dies in all seinen Dokumenten — auch rückwirkend bis hin zur Geburtsurkunde! — tun können solle.

Das kann dann zur Folge haben, dass Kinder offiziell plötzlich keine Mutter oder keinen Vater mehr haben, sondern stattdessen immer schon zwei Mütter oder zwei Väter. So können dann Kinder offiziell von einem Vater geboren worden sein.

Und schließlich muss geregelt werden, wie mit Frauenschutzräumen umzugehen ist wie zum Beispiel bei Toiletten oder in Umkleideräumen. Dürfen dort Männer reinkommen, die sich spontan als Frau definieren? Was ist mit Triebtätern, die diese Umstände für ihre Machenschaften ausnutzen?

Auch für Sportvereine muss es Regelungen geben. Hier ist wohl geplant, dass jeder Sportverein selber entscheiden können, wie mit dem Problem umzugehen sei.

Das sogenannte Selbstbestimmungsgesetz, dass die Ampel-Koalition auf Betreiben der Grünen umsetzen will, hat die Büchse der Pandora geöffnet. Es gibt nun unzählige Probleme, die es vorher nicht gegeben hat.  

Sven von Storch

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