Flüchtlinge haben Probleme mit lateinischen Buchstaben

Aufschriften und Schilder in Deutschland bald auf Arabisch_

Die arabischen Lettern unterscheiden sich von unserem lateinischen Alphabet. Das birgt Schwierigkeiten für Flüchtlinge. Daher die Forderung: zweisprachige Schilder und Aufschriften.

Freie Welt

Wir kennen das aus unserem Urlaub: In China, Japan, Ägypten, Tunesien haben wir Schilder und Aufschriften mit anderen Schriftzeichen, mit denen wir Europäer nichts anfangen können. Damit ist auch die einfachste Orientierung erschwert.

Doch wenn wir auswandern, sind wir gezwungen, uns in die neue Schriftsprache einzuarbeiten. Zumindest sollte man Verkehrs- und Hinweisschilder lesen können. Auch Aufschriften auf Verpacken sollte man beim Einkauf entziffern können.

Migranten aus den arabischen Ländern tun sich mit der europäischen Schrift schwer. Daher werden immer häufiger Forderungen laut, Aufschriften und Schilder in zwei Schriften (inklusive Arabisch) zu verwenden (jüngstes Beispiel hier).

In einige Stadtvierteln mit hohem Migrationsanteil (zum Beispiel in Berlin Neukölln oder Berlin Wedding) hat man bereits in Supermärkten und Geschäften viele Hinweiseschilder zweisprachig: deutsch und türkisch. Haben wir auch bald Hinweisschilder in arabischer Schrift?

 

 

 

Sven von Storch

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