Immer mehr Lehrer stehen vor schier unlösbaren Herausforderungen. Auf der einen Seite soll die Sicht Israels auf den Konflikt verständlich gemacht werden. Besonders mit Hinblick auf die deutsche Geschichte sehen sich viele Lehrer mit großer Verantwortung konfrontiert, wenn es um das Thema Antisemitismus geht.
Auf der anderen Seite sind die Emotionen bei Kindern mit Migrationshintergrund aus islamischen Ländern in Bezug auf den Israel-Palästina-Konflikt negativ aufgeladen. Viele Kinder sind durch die Gespräche in ihren Familien und durch die türkischsprachigen und arabischsprachigen Nachrichten antiisraelisch eingestellt und lassen ihrer Wurt auf Israel verbal freien Lauf.
Kinder jüdischen Glaubens und/oder jüdischer Herkunft trauen sich zum Teil nicht mehr in die Schule. Wie sollen deutsche Lehrer damit umgehen? Immer mehr Berichte zeigen auf, wie die Lehrer an ihre Grenzen kommen, wenn Kinder mit Palästinaflaggen in die Schule kommen und antijüdische Hassparolen verbreiten.


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