Popularität von Thunberg in den USA bei weitem nicht so hoch wie in Europa

Amerika fragt sich_ Was will Greta_ Ist sie nur die Marionette einer Lobby_

Greta ist in den USA. Dort fragt man sich: Was nun? Ist sie nicht die Marionette einer Lobby? Wird das arme Mädchen ausgenutzt? Und warum sind ihre Anhänger so fanatisch, dass sie keine Kritik zulassen?

Die Fackel der Begeisterung konnte Greta Thunberg nicht gerade nach Amerika tragen. Sie ist nun dort. Sie protestiert, sie redet, sie wird interviewt. Doch das war's.

Die Inszenierung der Greta als Jeanne d'Arc des Weltklimas ist nur teilweise erfolgreich. Die Vorarbeit in den USA hatte sowieso schon Al Gore geleistet.

Stattdessen fragen sich immer mehr Amerikaner: Ist Greta in Wirklichkeit nicht ein Mädchen, dass von bestimmten Lobbygruppen ausgenutzt wird? Wird sie nicht vorgeschoben?

So ist in den USA eine Debatte losgebrochen, in der es weniger um das Klima und CO2 als um die Frage, ob man Minderjährige für bestimmte Formen des Aktivismus ausbeuten darf [siehe Bericht »Washington Times«]. Greta werde wie ein menschliches Schutzschuld vorneweg getragen, um die Klimaschutzbewegung unangreifbar zu machen.

Dies ist dann auch ein anderer Grund der die Amerikaner stutzig werden lässt: Warum sind ihre Anhänger so fanatisch? Warum sind Kritik und Gegenpunkte tabu? Warum darf Greta nicht kritisiert werden?

Vielen scheint es so, dass die Erwachsenen und Lobbyisten Greta brauchen, weil diese mit ihrer eigenen Art so fest an ihre Mission glaubt. Das ermuntert, die eigenen Zweifel verfliegen zu lassen.

Der Höhepunkt ihrer Reise in die USA wird wohl eine Rede vor der Vollversammlung der UNO am 23. September sein.

Sven von Storch

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