Jungen haben es schwerer in der Schule. Mädchen sind in der Regel früher in der Pubertät, früher reif und verbal stärker als Jungen. Mädchen kommen zumeist besser damit zurecht, lange still zu sitzen und über Probleme zu diskutieren. Schon im Kindergarten sind sie rhetorisch den Jungs im Schnitt überlegen, ihr Vokabular ist in diesem Alter viel größer als das von Jungen.
Buben brauchen mehr Bewegung, mehr Sport, mehr praktische Aktivitäten, mehr »Action«, mehr handwerkliche und technische Herausforderungen.
Doch die Schule von heute ist auf Mädchen zugeschnitten.
Die Folge: Mädchen sind braver in der Schule und haben im Durchschnitt bessere Zeugnisnoten. Auch bei den Abitur-Abschluss-Noten schneiden Mädchen deutlich besser ab als Jungs.
Der Numerus Clausus an den Universitäten benachteiligt somit Jungs. Daher kommt es, dass der prozentuale Anteil von jungen Männern an der Universität stetig abnimmt und jener der Frauen stetig zunimmt.
Die Quotenregelung zugunsten der Frauen setzt dem ganzen schließlich die Krone auf.
Evolutionsbiologen wie Prof. Dr. Axel Meyer fordern daher, dass man eigentlich an den Hochschulen und Universitäten Quoten für Jungs einführen müsste [siehe Interview bei der Schweizer Weltwoche, ab Min. 28], wenn man Geschlechterparität anstrebe. 90 Prozent der zugelassenen Psychologen seien Frauen, weil Männer durch den NC von diesem Fach ferngehalten werden.


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