Von den großen Religionen ist es das Christentum, dass derzeit am meisten unter Druck steht. Die Organisation »Open Doors« schreibt: »Derzeit herrscht die größte Christenverfolgung aller Zeiten. Mehr als
200 Millionen Christen leiden unter einem hohen Maß an Verfolgung, weil sie sich zu Jesus Christus bekennen.«
Bei »Open Doors« sind in einem Index die einzelnen Länder aufgelistet, in denen Christen verfolgt und schikaniert werden [siehe hier]. Betroffen sind vor allem Christen in islamischen sowie verschiedenen afrikanischen Ländern (wie Äthiopien und Nigeria). »Open Doors« berichtete, dass allein in Nigeria und allein im Jahr 2018 wohl 3731 Christen um ihres Glaubens willen ermordet worden seien.
Aber auch in China werden Christen verfolgt. Die Katholische Kirche unter Papst Franziskus stellt sich nicht hinter die Christen in China, sondern biedert sich dem chinesisch-kommunisitsch-laizistischen Staat an, in dem es die Kirchen dort unter staatliche Kontrolle stellen lässt [siehe Bericht »Freie Welt«].
Verschiedene Politiker haben sich besorgt geäußert, darunter auch die britische Premierministerin Theresa May [siehe Bericht »Achgut«]. Doch aktiv werden diese Politiker nicht. Die Empörung war vielmehr ein Reflex auf die grausamen Anschläge auf Christen in Sri Lanka während der Ostertage.
Die Mainstream-Medien marginalisieren das Thema der Christenverfolgung. Stattdessen wird das Christentum insgesamt medial unter Beschuss genommen, wie jüngst in der Osterausgabe des »Spiegel« geschehen.
Auch die zahlreichen Zerstörungen von Kirchen, Brandanschläge auf Kathedralen, Schändungen von Altären und Zerstörungen von Heiligenbildern insbesondere in Frankreich (und damit ist nicht der »Brand von Notre Dame de Paris« angesprochen, dessen Ursache noch ungeklärt ist), werden besonders in der deutschen Presse nur am Rande erwähnt. Tatsächlich geht die Zahl der Anschläge auch Kirchen allein in Frankreich in die Hunderte [siehe Bericht »Freie Welt«].
[Siehe zu diesem Thema auch den Themen-Fokus der Freien Welt]


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