Wie die MDR-Sendung »Umschau« berichtete, soll es wohl Verunreinigungen mit fremder DNA in Impf-Chargen von BioNTech gegeben haben [siehe auch Bericht »Schwäbische«].
Journalisten des MDR haben fünf Probe-Chargen eines Corona-Impfstoffes der Firma BioNTech von Frau Prof. Dr. Brigitte König (Medizinerin, Chemikerin und Biologin sowie externe Professorin an der Medizinischen Fakultät der Universität Magdeburg) im Labor untersuchen lassen.
Das Urteil von Frau Dr. König: »Aus meiner Sicht ist es ein alarmierendes Ergebnis, dass alle fünf Chargen erhebliche Fremd-DNA innehatten, die weit über dem Grenzwert liegen.«
Selbst in der niedrigsten nachgewiesenen Konzentration von Fremd-DNA wurde der laut Weltgesundheitsorganisation WHO erlaubte Grenzwert um das 83-fache übertroffen, heißt es. Die höchste gefundene Konzentration soll laut dem Bericht des MDR die 354-fache Konzentration des erlaubten Grenzwertes gewesen sein.
Warum ist das problematisch? Der Grenzwert dürfe nicht überschritten werden, erklärt Frau König, weil ansonsten bestehe die Gefahr bestehe, dass die fremde DNA in die Zellen eindringe.
Der US-amerikanische Wissenschaftler Philipp Backhaus hat ebenfalls bei vergleichbaren Untersuchungen DNA-Reste im Impfstoff von BioNTech Pfizer. Gegenüber dem MDR erklärte er, dass man noch nicht wisse, welche Schäden die fremde DNA verursache. Aber es gebe ein theoretisches Risiko, dass ein genetischer Schaden an Stammzellen verursacht werden könnte.
Die Firma BioNTech wies die Vorwürfe zurück. Die Impfstoffe seien frei von Verunreinigungen.


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