Die Zukunftsvision: Mit einem Microchip unter der Haut, in dem der Personalausweis, die Krankenkassenkarte, die Bank- und Kreditkarte, Öffnungscodes für Haus- und Autotür und gegebenenfalls noch ein GPS integriert sind, damit die Person jederzeit und überall lokalisiert werden kann. Dann ist der Mensch unter totaler Kontrolle. Ein Traum aller Regierungen, Geheimdienste, Krankenkassen und Konzerne. Es versteht sich von selbst: Wer dann aus der Reihe tanzt, kann einfach abgeschaltet werden. Denn in der Dystopie, die uns droht, kann man dann ohne RFID-Chip nichts mehr tun und bezahlen. Und was sich von selbst versteht: Die Verbreitung der Chips verläuft parallel zur Abschaffung des Bargeldes.
Die aktuelle Realtität: Wir haben mehrfach darüber berichtet: In den USA wird seit längerem darüber spekuliert, was man alles mit der Implantation von RFID-Chips bei Menschen anfangen kann. Auch in Schweden werden immer mehr RFID-Chips in Menschen implantiert. Auf diese Weise können Menschen ihre Kreditkarte unter der Haut tragen. Nun hat auch eine US-Firma in Wisconsin ihren Mitarbeitern diese Chips einpflanzen können, wie die Nachrichtenagentur Ruptly berichtete. Es solle sich angeblich nur um Mircochips zum Bezahlen handeln. Doch jeder weiß: Das ist erst der Anfang. Denn fast jeder hat bereits einen RFIC-Chip im neuen Personalausweis.
Die Pläne sind weitreichender und die Feldversuche umfassender, als man es wahrhaben will. Es geht in jedes Detail unseres Lebens. In Schweden hat man sogar getestet, ob man Bahntickets via implantierten Microchip verkauft.
Die große Gefahr: Die Menschen sind bequem. Und so, wie sie sich bereits mit ihrem Smartphone der digitalen Welt ausliefern, werden sich viele nicht gegen die Verlockungen der neuen Technologie wehren können. Je mehr dem Trend folgen, desto schwieriger wird es für diejenigen, die sich ihm widersetzen.


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