Viganò hat den Umgang des Papstes mit dem Missbrauchskandal kritisiert

Untergetauchter Papskritiker Viganò fürchtet um sein Leben

Immer noch bleibt Erzbischof Carlo Viganò untergetaucht. Er hatte Papst Franziskus Mitschuld an der Vertuschung und Geheimhaltung von Missbrauchsfällen vorgeworfen. Vom Papst war dazu bisher keine Reaktion zu hören.

Jetzt ist es sogar in den Mainstream-Medien [siehe Bericht »BILD«] angekommen. Wir haben bereits früh in der »Freien Welt« darüber berichtet: Der Erzbischof Carlo Viganò, ehemaliger Nuntius des Vatikans in den USA, hatte Papst Franziskus vorgeworfen, mitschuldig an der Vertuschung von Missbrauchsfällen zu sein. Er soll den US-Bischof und Ex-Kardinal Theodore McCarrick gedeckt haben. Durch belastende Akten weiß man nun, dass der Vatikan seit dem Jahr 2000 von den Anschuldigungen gewusst habe.

Seit Offenlegung der Kritik ist Viganò untergetaucht. Er fürchtet um sein Leben, heißt es. Seit Wochen ist über seinen Verbleib nichts bekannt.

Unterdessen dreht der Skandal immer weitere Kreise. Immer mehr Katholiken erhoffen sich Aufklärung, vor allen Dingen klärende Worte von Papst Franziskus. Doch dieser schweigt nach wie vor. Mittlerweile gibt es neue Verfahren und Ermittlungen gegen hohe katholische Würdenträger in Australien und Chile.

Sven von Storch

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