Regenbogen-Ideologie und LGBTQ-Bewegungen vertragen sich nicht immer mit bestimmten Migranten-Gruppen aus bestimmten Kulturregionen wie beispielsweise aus Teilen Afrikas oder der islamischen Welt. In Deutschland sind oftmals Migranten die härtesten Gegner der LGBTQ-Regenbogen-Ideen im öffentlichen Raum.
Das zeigte sich offenbar auch in Karlsruhe. Wie in vielen anderen Städten (Berlin, Köln) wurde auch in Karlsruhe am Samstag der Christopher-Stress-Day gefeiert.
Dabei kam es zu Zwischenfällen, die massiv genug sind, dass der der Staatsschutz der Karlsruher Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen hat [siehe Bericht »Junge Freiheit«]. An mehreren Stellen sei es laut Veranstaltern zu Übergriffen gekommen.
An einer Stelle sollen circa dreißig Männer die Parade angegriffen haben. Sie hatten demnach eine Regenbogenfahne angezündet und den Träger verprügelt. Passanten, die zur Hilfe kommen wollten, wurden ebenfalls verprügelt. Ein Mann wurde so schwer verletzt, dass er ins Krankenhaus musste.
Wer waren die Angreifer? Die Polizei spricht von einer »Tätergruppe junger Leute südländischer Erscheinung«.
Es scheint, als würden in der Gesellschaft immer mehr Gegensätze aufeinanderprallen.
LGBTQ und beispielsweise der Islam? Bislang gibt es auf der ganzen Welt keinen islamischen Staat, in dem Anhänger der schwul-, lesbischen- und Trans-Bewegung vergleichbare Freiheiten haben wie in Westeuropa, um es dezent auszudrücken. Dennoch wird es in den Medien und der Öffentlichkeit schwer gemacht, die Problematik offen anzusprechen, die mit solchen Gegensetzen einhergeht.
Wir kann man gleichzeitig tolerant gegenüber Menschen sein, die offen davon sprechen, die Scharia einzuführen, und gleichzeitig LGBTQ-Diversität predigen?
In Frankreich und Großbritannien sind solche Probleme noch sehr viel ausgeprägter als hier und führen zu teils heftigen öffentlichen Debatten. Eine Lösung hat man dort nicht gefunden.


Add new comment