Bericht der britischen Regierung enthüllt:

Sexueller Missbrauch in Entwicklungshilfe-Organisationen

Unter den Mitarbeitern einiger NGOs und Entwicklungshilfeorganisationen gibt es offenbar einige schwarze Schafe, die schutzbefohlene Frauen und Mädchen sexuell missbraucht haben. Dies komme einem Bericht der britischen Regierung zufolge wohl häufiger vor.

Ein Bericht der britischen Regierung bescheinigt schlimme Zustände in einigen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) in der Entwicklungshilfe und unter internationalen Helfern [siehe Bericht »CNN«]

Demnach kommt es seit vielen Jahren immer wieder zum sexuellen Missbrauch von Frauen und Mädchen. Viele Täter würden sich unerkannt in der Entwicklungshilfe-Branche bewegen.

Der Bericht des »Komitees für internationale Entwicklung des Unterhauses« [»House of Commons International Development Committee«] geht auf Vorwürfe von Belästigungen und sexuellem Fehlverhalten von Mitarbeitern mehrerer führender Nichtregierungsorganisationen ein. Betroffem sind unter anderen NOGs wie »Oxfam« und »Save the Children«. Die Vorwürfe veranlassten den Ausschuss, im Februar eine Untersuchung zu den Missbrauchsfällen im Hilfssektor einzuleiten.

Das Rote Kreuz hatte im Februar bekannt gegeben, dass seit 2015 21 Mitarbeiter entweder entlassen wurden oder wegen »Bezahlung für sexuelle Dienstleistungen« zurücktreten mussten.

Sven von Storch

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