Debatte auf YouTube

Serge Menga_ Patriotismus ist, wenn man auch in schwierigen Zeiten für sein Land eintritt

Serge Menga sieht Deutschland als seine Heimat und ist bereit, im Ernstfall für Deutschland beim Militär zu kämpfen. Doch diese vorbildliche Haltung wird vielen Menschen in Deutschland immer schwieriger gemacht. Denn Patriotismus wird den Bürgern ausgetrieben. Wie soll man da neue Staatsbürger motivieren, sich für Deutschland zu engagieren?

[Siehe Videos von Serge Menga auf YouTube TEIL 1 HIER und TEIL 3 HIER]

Serge Menga ist ein bekannter YouTuber, der bereits mehrfach für die AfD das Wort ergriffen hat. Er war auch zu Gast bei Freie-Welt-TV (hier, hier) und trat bei AfD-Veranstaltungen auf. Ursprünglich kommt er aus dem Kongo. Doch seit vielen Jahren ist seine Heimat und sein Hauptwohnsitz Deutschland.

Serge Menga hat eine interessante Diskussion aufgeworfen: Wenn Deutschland in Gefahr ist und verteidigt werden muss, wer wird dann bereit sein, sein Heimatland zu verteidigen? Die früheren Generationen hätten dafür eine klare Antwort gehabt. Aber heute?

Menga erklärt, dass sein Bekenntnis zu Deutschland kein Lippenbekenntnis sei. Wenn es ernst wird, sei er bereit, für Deutschland in der Bundeswehr zu kämpfen. Im Wehrfall sei er zum Einsatz bereit. Patriotismus sei, wenn man besonders in schwierigen Zeiten für sein Land eintritt.

Damit ist Serge Menga ein Vorbild für viele Deutsche mit Migrationshintergrund. Die Bereitschaft, sich für das Land einzusetzen, ist das beste Zeichen der Integration.

Doch sein Bekenntnis hat eine Debatte selbst unter Patrioten ausgelöst. Denn auch wenn fast jeder Patriot bereit ist, für sein Vaterland im Verteidigungsfall einzutreten, so stellt sich die Frage, inwiefern das auch für einen Krieg gilt, der durch die Ukrainekrise ausgelöst wird.

Will man für die Interessen von BlackRock, der Ampel-Regierung, für die Woke-Ideologie, für die NATO, für die Brüssler-EU sein Leben oder das seiner Kinder opfern?

Was ist mit den Ukrainern? Warum bleiben die nicht in ihrem Land, um es selbst zu verteidigen? Müssen deutsche Soldaten ukrainische Männer ersetzen?

Und dann gibt es noch das Problem des verbotenen Patriotismus. In der Bundeswehr wird immer strenger darauf geachtet, dass auf Zeichen des Pratriotismus verzichtet wird. Man kämpft für die Vielfalt und fürs Grundgesetz. Aber für das Vaterland? Für die Heimat? Für das deutsche Volk? Gerade das Letztgenannte ist verboten und verpönt. Damit fällt ein wichtiger Motivationsfaktor für Soldaten.

Serge Menga hat sicherlich recht: Man muss sein Vaterland in der Not verteidigen. Doch gerade dies wird den Menschen in der heutigen Zeit emotional besonders schwer gemacht. Und wenn es schon den Deutschen ohne Migrationshintergrund schwer fällt, fällt es den Deutschen mit Migrationshintergrund noch schwerer.

Wir brauchen eine Debatte über einen gesunden Patriotismus, der auch die Bürger mit Migrationshintergrund mit einbezieht. Personen wie Serge Menga, die ihre deutsche Staatsbürgerschaft mit allen Pflichten annehmen, sind ein gutes Vorbild für Bürger mit Migrationshintergrund in Deutschland.

Sven von Storch

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