Menschenhandel: Spur führt nach Saudi-Arabien

Schwere Vorwürfe_ Saudi-Arabien soll großer Abnehmer von Sexsklavinnen des IS sein

Die britische Zeitung "The Sun" berichtete, dass vom IS entführte Christinnen und Jesidinnen oft als Sexsklavinnen nach Saudi-Arabien verkauft wurden.

Freie Welt

Auch wenn Saudi-Arabien offiziell gegen den "Islamischen Staat" (IS) vorgeht und zu den Verbündeten des Westens gehört, so gibt es unter den reichen saudischen Eliten viele private Unterstützer, die über heimliche Geldquellen den IS unterstützt haben.

Nun sind noch schlimmere Vorwürfe laut geworden. Wie die britische Zeitung The Sun berichtete, sollen einige reiche Saudis vom IS Sexsklavinnen abgekauft haben. Es soll einen richtigen Menschenhandel mit Auktionen geben. Als Belege seien Bilder und Texte auf dem Handy eines toten IS-Kämpfers gefunden worden.

Der IS hatte bereits vor zwei Jahren nach der Einnahme von jesidischen und christlichen Dörfern damit begonnen, Mädchen und Frauen als Sexsklavinnen zu verkaufen. Auch Dschihadisten haben oftmals Sexsklavinnen bekommen.

Sven von Storch

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