So langsam nehmen die Massenmissbrauchs-Skandale beängstigende Ausmaße an: Vor wenigen Jahren waren bereits die Fälle in Rotherham und Rochale bekannt geworden, bei denen tausende (allein in Rotherham mehr als 1500) junge englische Mädchen von »asiatischen« (gemeint sind zumeist pakistanische) Gangsterbanden zur Prostitution gezwungen und brutalst misshandelt wurden. Die Skandale erschütterten die britische Öffentlichkeit, vor allem, weil die Polizei und die Behörden aus Angst vor »Rassismus« die Aufarbeitung lange hinschoben. Und das, obwohl es immer wieder Hinweise von Sozialarbeitern gegeben haben soll.
Nun ist Großbritannien erneut von einem grausamen Skandal erschüttert. Diesmal kommt die traurige Nachricht aus der Stadt Telford. Wie »The Sunday Mirror« berichtete, wurden dort über dreißig Jahre lang insgesamt rund tausend junge Mädchen missbraucht und zur Prostitution gezwungen.
Viele wurde vergewaltigt, geschlagen, misshandelt, unter Drogen gesetzt, für Sex verkauft und einige sogar grausam getötet. Den Mädchen wurde gedroht: Wenn sie ihr Schweigen brächen, würde man ihren Verwandten oder Geschwistern etwas antun. Viele Mädchen mussten Schwangerschaftsabbrüche vornehmen. Einige berichteten von Massenvergewaltigungen, bei denen die Mädchen mehrere Täter gleichzeitig erdulden mussten.
Viele Mädchen waren Minderjährig. Die jüngste soll gerade mal 11 Jahre alt gewesen sein. Sie wurden von ihren Familien entfremdet, entführt, unter Drogen gesetzt. Die Behörden haben viel zu lange weggesehen, die Mädchen als normale Prostituierte eingestuft. Man hatte Angst, die Fälle näher zu untersuchen, weil man den Vorwurf des »Rassismus« fürchtete.
Die Büchse der Pandora ist geöffnet. Immer neuer Horror kommt ans Tageslicht. Die Polizei, die Behörden, die Gerichte, die Politiker: Sie werden viel aufzuarbeiten haben und sich einiges anhören müssen. Dieser Skandal wird Großbritannien noch lange beschäftigen.


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