Es ist falsch, alle Wetterereignisse auf den Klimawandel zurückzuführen

Klimaforscher Hans von Storch kritisiert Fridays-for-Future_ Alles wird übertrieben

Der renommierte Klimaforscher Hans von Storch kritisiert im TV bei Plasberg die Klimaktivisten von »Fridays for Future« und »Extinction Rebellion«. Panikmache sei fehl völlig am Platze, vielmehr müssten Anreize für die Wirtschaft kommen statt Verbote.

Der renommierte Klimaforscher Hans von Storch kritisierte in der TV-Sendung von Frank Plasberg in der ARD die Klimaaktivisten von »Fridays for Future« und »Extinction Rebellion« scharf [siehe auch Bericht »Focus«]. »Alles wird übertrieben«, erklärte er, »alles wird zusammengemanscht«. Panik und Denkverbote seien miserable Ratgeber, meint er. Viele Kollegen in der Klimaforschung würden von all den Übertreibungen der Aktivisten die »Schnauze voll haben«. Es sei falsch und irreführend, alle klimatischen Ereignisse auf den Klimawandel zurückzuführen.

Hans von Storch war bis 2015 Direktor am Institut für Klimaforschung des Helmholtz Zentrums in Geesthacht und Professor an der Universität Hamburg. In der Sendung plädierte er dafür, Anreize zu schaffen, damit sich emmssionsniedriges Wirtschaften lohne. Aber man solle nicht mit Verboten und Panikmache kommen.

Auch unter Deutschlands Managern macht sich Frust breit. So kritisierte der Evonik-Chef Christian Kullmann kritisiert die Initiatorin der Bewegung »Fridays for Future«-Bewegung. »Ich empfinde das, was Greta Thunberg mitunter sagt, als unverfroren«, sagte er gegenüber der »Süddeutschen Zeitung«. Er spricht schon von regelrechter »Klimahysterie« [siehe auch Bericht »Focus«]. 

Sven von Storch

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