Greta Thunberg neue Heldin für die Kirche

Kirche sieht sich jetzt als Vorreiter der Klimaschutzbewegung

Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm und der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki sind von Greta Thunberg begeistert. Dabei sei die Kirche jedoch Vorreiter der Klima-Schutz-Bewegung, denn sie habe schon immer für die Bewahrung der Schöpfung gesprochen.

Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm und der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki sind von Greta Thunberg und der weltweiten »Fridays-for-Future«-Bewegung begeistert.

Dabei sei die Kirche jedoch Vorreiter der Klima-Schutz-Bewegung, denn sie habe schon immer für die Bewahrung der Schöpfung gestritten, meinen beide hohen Kirchenvertreter.

Die Klimaschutzbewegung bringe etwas zum Ausdruck, das die christlichen Kirchen seit Jahrzehnten immer wieder in die Öffentlichkeit gebracht hätten, behauptete der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Heinrich Bedford-Strohm, gegenüber der »Passauer Neuen Presse«. Der kirchliche Einsatz für die Schöpfung habe auch zu den neuen Umweltbewegungen beigetragen, meinte er sinngemäß.

Schon im März hatte Bedford-Strohm die streikenden Schüler als »Motoren des Fortschritts« bezeichnet und als Hoffnungszeichen gewertet.

Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki bläst ins selbe Horn. Die Bewahrung der Schöpfung sei schon lange vor Greta Thunberg ein Thema der christlichen Kirchen gewesen, erklärte der katholische Erzbischof gegenüber der »Bild«-Zeitung. Woelki erkennt in der Debatte um den Klimaschutz »religiöse Züge«. Aber er scheint das nicht negativ zu werten, sondern sich bestätigt zu sehen.

Sven von Storch

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