Wovor fürchten Sie sich mehr: Dass Sie häufiger mit Fake News und Hate Speech konfrontiert werden? Oder dass Sie wegen Zensur und Verbote nicht mehr Ihre freie Meinung sagen dürfen?
In zahlreichen Mainstream-Medien werden irrlichternde Thesen vertreten. So schreibt Diana Dittmer auf »n-tv« in ihrem Artikel »Angst vor Fake News und Hass: Wo sind die Alternativen zu X, Instagram und Facebook?« sinngemäß, dass die Nutzer hauptsächlich wegen der fehlenden Faktenchecks und Fake News die Plattformen verlassen würden. Das Problem sei ihrer Meinung nach folgendes:
»Statt den Wahrheitsgehalt von Dritten überprüfen zu lassen und der Verbreitung von Fake News frühzeitig einen Riegel vorzuschieben, setzt das US-Unternehmen nun auf die Selbstkontrolle durch die Nutzerinnen und Nutzer. Was wahr und was falsch ist, können sie künftig selbst beurteilen und ihre Meinung dazu in Form von sogenannten Community Notes kundtun. [...] Falschaussagen würden dann gar nicht mehr kenntlich gemacht. Die neuen Regeln sollen nur für die USA gelten, in Europa bleiben die strengeren Kontrollen bestehen.«
So, so. Die Autorin findet es also kritisch, dass die Menschen SELBER denken? Statt betreutes Denken von NGOs und Faktencheckern zu akzeptieren?
Hat Frau Dittmer nicht mitbekommen, dass sich seit Jahren — insbesondere seit der Corona-Zeit — Millionen Amerikaner darüber beschweren, dass Inhalte gelöscht oder zensiert werden und dass es gerade zur Corona-Zeit unmöglich gemacht wurde, einen offenen und kritischen Diskurs zu führen?
Weiß die Autorin nicht, dass viele Thesen, die damals von sogenannten Faktencheckern als »Fake News« gebrandmarkt wurden, sich im Nachhinein als wahr erwiesen? Dass sogar der US-Kongress und die US-Regierung in vielen Fragen zurückruderten? Dass beispielsweise die Laborthese, dass Covid-19 bzw. SARS-CoV-2 zuerst im Labor in Wuhan entstandt, anfangs von den »Faktencheckern« als Fakes News und Verschwörungstheorie bezeichnet wurde und nun sogar von der US-Regierung und dem CIA als wahrscheinlichste Erklärung angesehen wird?
Es gibt unzählige Beispiele dafür, dass Faktenchecker ideologisch arbeiten und nicht faktenbasiert. Mark Zuckerberg und Elon Musk wissen das. Sie haben das scharf kritisiert.
Wer sollen die Faktenchecker sein, wenn in vielen Fragen nicht einmal die Wissenschaftler einer Meinung sind?
Vielen Journalisten in Deutschland scheinen dies nicht zu begreifen. Sie denken, dass es Menschen geben muss, welche die Deutungshoheit haben sollen.
Gerade jetzt fliehen MILLIONEN Amerikaner zur chinesischen Plattform Red Note, weil die Zukunft von TikTok in den USA ungewiss ist. Zu Facebook und Instagram wollen die meisten nicht zurück, weil sie dort wegen Zensur einst vertrieben wurden.


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