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Freie Welt: Herr Dr. Birghan, Sie sind schon ein Jahr für die AfD im Bundestag. Was sind Ihre größten Eindrücke in dieser Zeit?
Christoph Birghan: Für mich ist beeindruckend, wie sehr sich die AfD-Bundestagsfraktion zu einem echten Thinktank entwickelt hat, der an Ideen für eine gute Zukunft unseres Landes arbeitet. Trotz der Anfeindungen und trotz des respektlosen Umgangs der Altparteien mit demokratischen und parlamentarischen Gepflogenheiten arbeiten unsere Abgeordneten hoch motiviert und sachorientiert daran, die Interessen unserer Wähler durchzusetzen.
Schockierend ist jedoch, mit welcher Abgehobenheit die Regierungskoalition die oftmals politisch verursachten Alltagsprobleme der Bürger ignoriert. Denken Sie nur an die arroganten Auftritte von Friedrich Merz und Bärbel Bas, deren einzige Anliegen zu sein scheinen, noch mehr Geld aus den hiesigen Leistungsträgern zu quetschen, um es für gemeinwohlgefährdende Zwecke zu verschleudern, beispielsweise die anhaltende Masseneinwanderung.
Freie Welt: Sie kandidieren am kommenden Wochenende für den Landesvorstand der AfD in Bayern. Was hat Sie zu diesem Schritt bewegt?
Christoph Birghan: Ich bin überzeugt, dass die AfD im tendenziell konservativ geprägten Bayern noch großes Potenzial hat. Es muss uns gelingen, weitere Wählergruppen zu erreichen und unsere Strukturen auszubauen. Mit meiner Kandidatur möchte ich meinen Beitrag dazu leisten, die Partei organisatorisch weiter zu stärken und die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortzuführen.
Mir ist wichtig, dass wir als Landesverband geschlossen auftreten, unsere Positionen klar vermitteln und gleichzeitig den Kontakt zu unseren Mitgliedern und den Bürgern vor Ort intensivieren. Die Erfahrungen, die ich in meinem Berufsleben als promovierter Biologe und Patentanwalt sowie in meiner politischen Arbeit im Deutschen Akademikerverband (DAV!), auf kommunaler Ebene und im Bundestag sammeln konnte, möchte ich künftig noch stärker in die Arbeit des Landesverbandes einbringen.
Freie Welt: Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für die AfD und Ihre Arbeit in der kommenden Zeit?
Christoph Birghan: Die AfD hat als „gäriger Haufen“ begonnen, wie es Alexander Gauland mal formulierte. Aus meiner Sicht muss es uns gelingen, die Partei noch stärker zu professionalisieren und noch stärker mit einer Stimme zu sprechen. Wir sind hier bereits weit gekommen, aber es gibt noch Luft nach oben. Gleichzeitig war unsere Stärke immer, dass sehr viele unserer Funktionsträger gestandene Persönlichkeiten aus dem Arbeitsleben waren, aus Wirtschaft, Handwerk und Wissenschaft.
Die Partei sollte den schmalen Grat meistern, die eigenen Prozesse zu verbessern und dabei keine Funktionärspartei zu werden. Das wäre aus meiner Sicht eine wichtige interne Herausforderung. Nach außen müssen wir noch stärker daran arbeiten, die Diffamierungen durch die Systemmedien offenzulegen und die Schweigeblockade gegenüber unserer Partei zu durchbrechen. Wir müssen eine echte Gegenöffentlichkeit schaffen und fördern – durch eigene Kommunikationskanäle, alternative Medien, Hochschulgruppen, Denkfabriken und weitere Initiativen. Es gibt also viel zu tun.
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Kommentare
Ich rechne mit der…
Ich rechne mit der Abspaltung Ostdeutschlands nach den Wahlsiegen der AfD in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Danach wird SÖDER in Bayern von der CSU gestürzt und nach Neuwahlen in Bayern werden sich die Bayern von Deutschland abspalten. Danach wird ziemliches Chaos in Restdeutschland herrschen. Was danach hier passiert ist kaum prognosdizierbar, schon alleine weil die USA dann mächtig ins rotieren kommt und die EU sowieso.
Was haben Sie denn geraucht?…
Was haben Sie denn geraucht?
Immerhin - den Deutschlandabschaffern käme das sehr entgegen ...
Wenn sich Bayern von…
Wenn sich Bayern von Deutschland abspaltet werden die meisten ostdeutschen Länder am Hungertuch nagen, weil sie bis jetzt am meisten von Bayern, die am meisten Länderfinanzausgleich an sie bezahlen, profitieren.
Die Zahlungen aus Bayern an ostdeutsche Länder in Milliarden jährlich.
Sachsen 2,04
Thüringen 1,29
Sachsen-Anhalt 1,14
Mecklenburg-Vorpommern 0,85
Brandenburg 0,82
Bayern hat seit Bestehen des Systems bereits über 140 Milliarden Euro an andere Bundesländer bezahlt. Ich persönlich bin gegen diese hohen Zahlungen.
... „Schockierend ist jedoch…
... „Schockierend ist jedoch, mit welcher Abgehobenheit die Regierungskoalition die oftmals politisch verursachten Alltagsprobleme der Bürger ignoriert.“ ...
Ja mei: Dem Söder allerding rutsche – scheinbar aus Versehen – die Wahrheit raus!!! https://www.instagram.com/reel/DVIsWT2CL-O/
Ich denke der raucht nicht…
Ich denke der raucht nicht nur, der sehnt sich nach der Zeit zurück, als die Ostdeutschen noch vor den Lebensmittelläden Schlange standen.
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