Es gibt zwei große Probleme, die sich zurzeit bei den anti-israelischen Demonstrationen in Deutschland und europaweit zeigen. Das erste Problem heißt Antisemitismus. Das zweite Problem heißt Islam.
Immer mehr Experten und politische Kommentaroren weisen darauf hin, dass der Antisemitismus unter Muslimen nicht nur auf die Nakba (Vertreibung der Palästinenser 1948) oder auf den politischen Islam zurückzuführen sei. Vielmehr sei er auch ein integrales Problem im Islam selbst.
Ulrich Reitz, Chefkorrespondent bei Focus-Online und ehemaliger Chefredakteur des Focus, schreibt auf Focus-Online:
»Der Antisemitismus ist Bestandteil des islamischen Glaubens. Und zwar nicht, weil dies Imame in Freitagsgebeten auf der ganzen Welt predigen würden, sondern weil sie sich dabei auf ihre heilige Überlieferung berufen können. Es gibt den migrantischen Antisemitismus, weil er integraler Bestandteil des Glaubens von Moslems ist, denn: Der Antisemitismus steht im Koran.«
Ulrich Reitz kritisiert, dass in der politischen Debatte nur über Islamismus und den politischen Islam gesprochen werde. Doch müsse man auch über den Islam selbst sprechen und dabei den Koran heranziehen. Was steht darin? Wie wird der Koran vom Imam interpretiert?
Außerdem verweist Ulrich Reitz auf die Tatsache, dass der arabische Nationalismus nicht nur politisch, sondern auch religiös grundiert sei.


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