Wie »n-tv« berichtet, ist die Leitung der Bundesgartenschau in einen Skandal verwickelt. Der Eklat entstand aus einer geplanten Aufführung einer AWO-Tanzgruppe, bei welcher das AWO-Ballett Rheinau mit 14 verschiedenen Kostümen eine Art tänzerische Weltreise aufführen will.
Doch die BUGA-Leitung ist dagegen. Man befürchtet den Vorwurf der »kulturelle Aneignung«, wenn die Tänzerinnen als Japanerinnen, Mexikanerinnen oder Ägypterinnen in entsprechenden Kostümen auftreten. Den Frauen, die ihre Kostüme mühevoll selbst genäht haben, wird mangelnde »interkulturelle Sensibilität« vorgeworfen.
Das weltfremde Verhalten der BUGA-Leitung hat einen medialen Shitstorm ausgelöst. Die AWO-Tanz-Gruppe erhält indes Zustimmung für ihr Vorhaben.
Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Doch die BUGA-Leitung hat sich bis auf die Knochen blamiert.


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