Gesundheitsbehörden in den USA, Israel und der Europäischen Union haben in den letzten Wochen angekündigt, dass sie den möglichen Zusammenhang zwischen dem Corona-Impfstoff von Pfizer und dem Auftreten von Fällen von Myokarditis (Herzentzündung) bei jungen Menschen nach dessen Verabreichung untersuchen.
Nach Angaben der U.S. Centers for Disease Control and Prevention (CDC) hat die Zahl der Berichte über unerwünschte Ereignisse nach diesen Impfstoffen, insbesondere bei 12- bis 17-Jährigen, deutlich zugenommen. In der Tat zeigte ihr Bericht am Freitag, den 28. Mai, insgesamt 3.449 unerwünschte Ereignisse in dieser Altersgruppe, gegenüber 943 Meldungen in der Vorwoche, was einer mehr als dreifachen Steigerung in nur sieben Tage entspricht.
Laut einer Studie, die am 2. Juni in Pediatrics - dem offiziellen Journal der American Academy of Pediatrics - veröffentlicht wurde, entwickelten sieben 14- bis 19-Jährige in den USA innerhalb von vier Tagen nach Erhalt einer zweiten Dosis des Pfizer-Impfstoffs Brustschmerzen und eine Myokarditis. Diese Studie zeigte auch, dass nur einer der sieben Jugendlichen Hinweise auf eine mögliche frühere Infektion mit dem Coronavirus hatte, und die Ärzte stellten fest, dass keiner von ihnen eine seltene, mit diesem Virus zusammenhängende entzündliche Erkrankung oder Vorerkrankungen hatte.
In der Zwischenzeit fand eine Untersuchung des israelischen Gesundheitsministeriums, die ebenfalls am 2. Juni veröffentlicht wurde, einen wahrscheinlichen Zusammenhang zwischen Herzentzündungen und dem Pfizer-Impfstoff bei jungen Männern. Die Studie identifizierte 275 Fälle von Myokarditis zwischen Dezember 2020 und Mai 2021, darunter 148 Fälle, die innerhalb eines Monats nach der Impfung auftraten. Von diesen 148 Fällen traten 27 nach der ersten Dosis und 121 nach der zweiten Dosis auf.
In Chile hingegen gibt es eine intensive Lobbyarbeit der Pharmaunternehmen, die bestimmte Ärzte mit Präsenz in den Massenmedien und sozialen Netzwerken nutzen, um für die Impfung zu werben. So erklärte der Arzt Juan Carlos Said in einem Interview, das diese Woche in verschiedenen Medien veröffentlicht wurde, dass »wir müssen wahrscheinlich die Herdenimmunität beiseitelassen und denken, dass wir zur Überwindung dieser Krise eine Strategie der 'Null-Corona' installieren und jeden impfen müssen, und das wahrscheinlich sogar dreimal«.
In diesem Sinne hat Gesundheitsminister Enrique Paris am 8. Juni 2021 bekannt gegeben, dass der Impfstoff von Pfizer ab diesem Monatsende für die Impfung von Jugendlichen und Kindern verwendet wird. »Wir werden 22-, 21-, 20-, 19- und 18-Jährige erreichen. Und nicht nur das, der Präsident möchte, dass wir schnell mit Kindern unter 17 Jahren vorankommen, besonders mit denen, die eine chronische Krankheit oder Komorbidität haben. Das wird nach dem 20. oder 21. Juni beginnen, haben wir ausgerechnet«, sagte der Minister.
In Bezug auf diese als Gesundheitsmaßnahmen getarnten politischen Maßnahmen beantragte die prominente spanische Menschenrechtsanwältin Cristina Armas zusammen mit 18 Verbänden an diesem Dienstag die Ausweitung der Klage wegen Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die sie zuvor u.a. gegen die WHO, das Weltwirtschaftsforum und die Bill and Melinda Gates Foundation eingereicht hatten. Andere Personen und Institutionen, einschließlich der Präsident und die Gesundheitsministerin der spanischen Regierung, wurden als Angeklagte hinzugefügt. Wir hoffen auf baldige gerichtliche Aktionen, die die chilenischen Behörden und ihre Komplizen mit einbeziehen, denn es ist eine moralische Pflicht, dass sie für ihre Untaten nicht ungestraft bleiben.
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René Fuchslocher wuchs in Osorno auf, wo er auch die Deutsche Schule besuchte. Anschließend studierte er an der Universidad Católica de Chile Jura und machte sein Magister in Steuerrecht an der Universidad Adolfo Ibáñez. Seit fünfzehn Jahren wohnt er in Puerto Montt, wo er mit seinen Geschäftspartnern die Kanzlei Fuchslocher, Bogdanic & Asociados und die Immobilienentwicklungsfirma Alpina gegründet hat. Dazu ist der 43-Jährige Mitglied in verschiedenen Institutionen der deutsch-chilenischen Gemeinschaft: des Deutschen Vereins zu Puerto Montt, der Corporación de Beneficencia Osorno (Deutsche Klinik in Osorno), des Deutschen Turnvereins zu Llanquihue, der Deutschen Schule zu Puerto Montt sowie Vorstandsmitglied von Agrollanquihue A.G. (Verband der Landwirte der Provinz Llanquihue).
Gastbeitrag des Lateinamerika-Experten René Fuchslocher
Chile_ Regierung und Pharmakonzerne wollen ganze Bevölkerung gegen Corona impfen
In Chile gibt es eine intensive Lobbyarbeit der Pharmaunternehmen, die bestimmte Ärzte mit Präsenz in den Massenmedien und sozialen Netzwerken nutzen, um für die Impfung zu werben. So erklärte der Arzt Juan Carlos Said in einem Interview, das diese Woche in verschiedenen Medien veröffentlicht wurde, dass man »zur Überwindung dieser Krise eine Strategie der 'Null-Corona' installieren und jeden impfen müssen, und das wahrscheinlich sogar dreimal«.
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