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Ein reines Gewissen wollen sie haben, diese »Gutmenschen«. Sie wollen Produkte, die mit »fair trade« gehandelt sind und auf denen das Zauberwort »Bio« draufsteht, auch wenn es nur der Produktwerbung dient. Sie sind gegen Parteien wie die AfD, weil es nach dem Gutdünken der Mainstream-Medien ethisch eine richtige Einstellung sei, dagegen zu sein. Dabei spielt es anscheinend keine Rolle, was diese Partei an Programmen und Inhalten zu bieten hat. Hauptsache, man fühlt sich gut, »auf der richtigen Seite zu sein«.
Die Mainstream-Journalistin und Kolumnistin Renée Zucker, die auch in der »taz« und in der »Frankfurter Rundschau« schreibt, gehört anscheinend in diese Gruppe. In einem Audiobeitrag für »InfoRadio«, das zum öffentlich-rechtlichen Sender RBB (»Rundfunk Berlin-Brandenburg«) gehört, bekannte sie:
»Ich habe gestern bei Lidl nicht zum Angebot mit sächsischem Apfelsaft gegriffen, obwohl es sich um einen naturtrüben Direktsaft gehandelt hat. Eine innere Stimme sprach in mir: Du kaufst jetzt nicht den Apfelsaft aus einem Land, in dem voraussichtlich bald die AfD stärkste Partei ist.«
Dann vergleicht sie die Situation mit dem Boykott damals von Produkten aus Südafrika, der ja auch zum Ende der Apartheid beigetragen hätte.
So weit ist es schon bestellt um die Gehirnwäsche durch die Mainstream-Medien. Emotionen statt Fakten. Ist es nicht eigentlich das, was die Mainstream-Medien den alternativen Medien unterstellen? Hier ist ein Blick in den Spiegel nötig. Und damit ist nicht nur das Magazin, sondern auch der Wand gemeint.
[Siehe auch Beitrag in der »Jungen Freiheit«]


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