Interview mit Beatrix von Storch

Beatrix von Storch_ Es droht die Unterwanderung des Staatsfunks durch Islamisten

Bald zahlen die Bürger mit ihren Zwangsgebühren nicht mehr nur für linksradikale Journalisten, sondern auch für islamistische Extremisten, die den Staatsfunk zur Plattform für ihre Netzwerke machen wollen.

Freie Welt: Frau von Storch, der Rundfunkbeitrag wird immer noch wie eine Zwangsgebühr eingetrieben. Viele Bürger regen sich darüber auf, dass sie für ihre eigene Indoktrinierung durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk auch noch zwangsweise bezahlen müssen. Stimmen Sie dieser Einschätzung zu? Haben Sie Verständnis für diese Kritik?

Beatrix von Storch: Auf jeden Fall. Es ist ein Pflichtbeitrag, ein Zwangsbeitrag, den Bürger zahlen müssen. Und wenn sie dann noch im Fernsehen oder Radio permanent mit politischer Propaganda konfrontiert werden, fragen sich die Bürger, warum sie eigentlich für diese Indoktrination auch noch bezahlen müssen.

Freie Welt: In den Mainstream-Medien gibt es ja ein massives Übergewicht an linken Journalisten. Konservative Stimmen gehen im Medienkonzert unter.

Beatrix von Storch: Das ist richtig. Konservative Stimmen werden laut übertönt. Und das linke Meinungsspektrum beherrscht die Narrative. Aber es sind nicht nur die Linken, die dort dominieren, es kommen auch immer mehr islamistische Töne von dort.

Freie Welt: Wie meinen Sie das?

Beatrix von Storch: Na ja, die Tendenz ist klar: Schon bald zahlen Sie und ich mit unseren Zwangsgebühren nicht mehr nur für linksradikale Journalisten, sondern auch für islamistische Extremisten, die den Staatsfunk zur Plattform für ihre islamischen Netzwerke machen wollen.

Freie Welt: Zum Beispiel?

Beatrix von Storch: Wie Sie sich erinnern, sollte etwa Nemi El-Hassan die Moderatorin der Wissenschaftssendung Quarks werden. El-Hassan ist eine Islamistin. Sie hat an dem von der islamistischen Terrororganisation Hisbollah organisierten Al-Quds-Marsch teilgenommen und sich solidarisch mit palästinensischen Terroristen gezeigt. Der linksgebügelte WDR wollte ausgerechnet sie zur Moderatorin eines Wissenschaftsmagazins machen. Nur unter massivem Protest hat der Staatsfunk diese Personalie zurückgezogen. Aber selbst als die Vorwürfe gegen Nemi El-Hassan nicht mehr zu leugnen waren, wollte der WDR die Zusammenarbeit mit der Islamistin nicht aufkündigen. Senderintern wurde die Absicht verbreitet, sie im kommenden Jahr als Autorin einzustellen.

Freie Welt: Ein Einzelfall?

Beatrix von Storch: Nein. Das ist bei weitem kein Einzelfall. Nur wenige Wochen später stellte sich heraus, dass auch das ZDF nicht vor der Zusammenarbeit mit Islamisten zurückschreckt. Aktuell plant das ZDF beispielsweise eine TV-Serie unter Mitwirkung von Yasmin Ayhan.

Freie Welt: Was ist mit ihr?

Beatrix von Storch: Ayhan verbreitete antisemitische Karikaturen und rief zur Auslöschung des Staates Israel auf. Sie trat vor Organisationen auf, die der islamistischen Hamas nahestehen. Sie nahm an Demonstrationen gegen Israel teil, bei denen Steine auf Synagogen geworfen wurden. Aber den linksradikalen und gebührenfinanzierten Programmmachern ist das egal.

Freie Welt: Das ist schon heftig, dass islamistische Tendenzen dort zunehmend hofiert werden, aber konservative Stimmen unterdrückt werden.

Beatrix von Storch: Deshalb ist es unsere Aufgabe, die Bürger über diese Vorgänge zu informieren. Der Staatsfunk ignoriert wichtigen Themen wie Migration und innere Sicherheit oder stellt sie systematisch verzerrt dar. Am Ende verbreitet der Rundfunk wie eine Filterblase ein ideologisch links eingefärbtes Weltbild, in dem nun auch Islamisten ihren Platz gefunden haben. Jenseits von jedem Wettbewerb, jeder Kontrolle und jeder Einflussmöglichkeit durch die Gebührenzahler entwickelt sich der Staatsfunk zum Biotop für linke Ideologen und Islamisten. Die einzige Sprache, die die weltfremden Funktionäre dort verstehen, ist der Protest der Bürger. Darum werden wir für Aufklärung sorgen.

Freie Welt: Frau von Storch, herzlichen Dank für das Gespräch.

Sven von Storch

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