Wir erinnern uns: Die Corona-Repressionen und Lockdowns waren mit der Begründung beschlossen worden, weil im Ernstfall für die (hauptsächlich älteren) Corona-Patienten zu wenig Intensivbetten zur Verfügung stünden. Um das zu verhindern wurden unter anderem viele andere wichtige Operationen, Voruntersuchungen und Behandlungen verschoben, mit zum Teil weitreichenden Folgen für viele Patienten.
Nun dies: Weil die Kinder und Jugendlichen in den letzten zwei Jahren durch die Corona-Maßnahmen, Abstandsregeln, Maskenpflichten und vor allem durch die Schließungen von Schulen und Kindergärten isoliert wurden, leidet nun ihr Immunsystem. Denn es konnte schließlich nicht an der sich ständig verändernden viralen und bakteriellen Umwelt abhärten.
Nun sind die Kinder wieder in die Schulen, Kindergärten und öffentlichen Verkehrsmittel gekommen. Und schon stellte sich ein, vor dem viele gewarnt hatten: Es breiten sich rasant alle möglichen Atemwegserkrankungen aus.
Die Kinderärzte und Kinderkliniken schlagen Alarm [siehe Bericht »n-tv«]. Die Ärzte in den Kinderarzt-Praxen geraten an ihre Grenzen. Medikamente werden knapp. Teilweise wird sogar vorgeschlagen, wichtige U-Untersuchungen zu verschieben. Noch dramatischer ist die Lage in den Kinderkliniken. Die Überlastung übertrage sich auf das ganze Gesundheitswesen, heißt es, weil Ärzte und Pflegekräfte aus anderen Bereichen abgezogen werden müssen, um in den Kinderkliniken auszuhelfen.
Und das Gesundheitsministerium von SPD-Minister Karl Lauterbach? Es ist vollkommen überfordert. Jetzt rächt sich das Versagen in der Gesundheitspolitik.


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