Gastbeitrag vom Lateinamerika-Experten René Fuchslocher

Zensur und Medienkampagnen verhindern Corona-Aufklärung in Chile

Die millionenschwere Medienkampagne zur Aufrechterhaltung der Pandemie nutzt »Faktenchecker«, theoretisch unabhängige Websites, die vermeintliche »Fake News« aufspüren und diejenigen verunglimpfen, die es wagen, die offizielle Wahrheit zu widerlegen.

Die millionenschwere Medienkampagne zur Aufrechterhaltung der Pandemie nutzt »Faktenchecker«, theoretisch unabhängige Websites, die vermeintliche »Fake News« aufspüren und diejenigen verunglimpfen, die es wagen, die offizielle Wahrheit zu widerlegen. Man muss sich jedoch nur ihre Mitglieder und Geldgeber anschauen, um zu sehen, dass sie interessierte Parteien sind.

Diese Organisationen verspotteten z. B. diejenigen, die behaupteten, dass gewöhnliche Gesichtsmasken das Coronavirus nicht aufhalten (elementare Physik); dass diejenigen, die die Krankheit hatten, genauso oder besser immunisiert sind als diejenigen, die geimpft sind (elementare Biologie); dass bestimmte - ansonsten sehr billige - Medikamente zur frühen Behandlung beitragen (elementare Medizin); und dass der Erreger als biologische Waffe aus einem chinesischen Labor gekommen wäre (elementare Geopolitik). Über all dies wurde kürzlich in den Medien berichtet.

Selbst als klar wurde, dass die so genannten »Leugner« gar nicht so falsch lagen, sind viele Menschen in den ersten Informationen stecken geblieben, entweder aus Mangel an intellektuellem Interesse oder aus Stolz, was schädlich ist, um den Herausforderungen, die wir noch vor uns haben, angemessen zu begegnen, um die Normalität wiederherzustellen; nicht die »neue«, sondern die gewohnte. Obwohl die Wahrheit eindeutig ist, sollten im Prozess der Wahrheitsfindung abweichende Positionen nicht a priori verworfen werden, ganz im Gegenteil.

Obwohl auf Weltebene die Gesichter der Plandemie zu fallen begonnen haben, wie die Doktoren Fauci in den USA und Lauterbach in Deutschland, ist die Mehrheit der Chilenen von einer insularen und legalistischen Mentalität geprägt, die die Weltrealität (jenseits der von den Massenmedien gezeigten) ignoriert und die größten Verirrungen, die von der Autorität ausgehen, ohne weiteres Hinterfragen akzeptiert. Außerdem fehlt es an unabhängigen Wissenschaftlern und Ärzten, da praktisch alle mehr oder weniger stark von staatlichen Zuwendungen abhängig sind, direkt für den Staat arbeiten oder mit der Pharmaindustrie verbunden sind. Unter diesen Umständen wird es nur dem Beispiel der nördlichen Hemisphäre zu verdanken sein, dass wir in Chile jemals unsere eigenen »Frankenstein-Doktoren« vor Gericht gestellt und entsprechend verurteilt sehen werden.

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René Fuchslocher wuchs in Osorno auf, wo er auch die Deutsche Schule besuchte. Anschließend studierte er an der Universidad Católica de Chile Jura und machte sein Magister in Steuerrecht an der Universidad Adolfo Ibáñez. Seit fünfzehn Jahren wohnt er in Puerto Montt, wo er mit seinen Geschäftspartnern die Kanzlei Fuchslocher, Bogdanic & Asociados und die Immobilienentwicklungsfirma Alpina gegründet hat. Dazu ist der 43-Jährige Mitglied in verschiedenen Institutionen der deutsch-chilenischen Gemeinschaft: des Deutschen Vereins zu Puerto Montt, der Corporación de Beneficencia Osorno (Deutsche Klinik in Osorno), des Deutschen Turnvereins zu Llanquihue, der Deutschen Schule zu Puerto Montt sowie Vorstandsmitglied von Agrollanquihue A.G. (Verband der Landwirte der Provinz Llanquihue).

Sven von Storch

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