Coronavirus: China will sich als Gesundheitsgroßmacht inszenieren

Xi Jinping stellt 2 Milliarden US-Dollar bereit, um Impfstoffe weltweit verfügbar zu machen

Die chinesische Regierung muss ihr Image aufbessern, das durch die Corona-Krise ramponiert ist. Xi Jinping kündigte an, zwei Milliarden US-Dollar zur Verfügung zu stellen, um andere Staaten im Kampf gegen das Virus zu unterstützen. Dazu gehört auch der Plan einer weltweiten Impfung.

Klar ist: Das kommunistische Regime in Peking hat maßgeblichen Anteil an der weltweiten Krise, die durch das Coronavirus SARS-CoV-2 und die Lungenkrankheit COVID-19 ausgelöst wurde. Denn es hatte die Epidemie lange Zeit versucht zu vertuschen. Weltweit wächst der Druck auf Peking. Besonders in den USA und Australien wird der Ruf nach Entschädigung laut. Außerdem wird der Regierung in Peking vorgeworfen, Druck und Einfluss auf die WHO ausgeübt zu haben. Die WHO soll auf Druck Chinas das Virus anfangs heruntergespielt haben.

Xi Jinping musste reagieren, um Chinas Position zu retten und das ramponierte Image aufzubessern. China will sich als Gesundheitsgroßmacht inszenieren, die mit dem Coronavirus im eigenen Lande fertig wird und anderen Staaten hilft. Dieses Image wird auch durch die chinesischen Staatsmedien verbreitet.

Am Montag erklärte Xi Jinping bei einer Videokonferenz mit der WHO, dass China zwei Milliarden US-Dollar zur Verfügung stellen werde, um anderen Staaten bei der Bekämpfung des Virus zu helfen. Man wolle vor allen Dingen auch in die Entwicklung eines Impfstoffes investieren, der dann weltweit allen Ländern frei zur Verfügung gestellt werden soll.

Sven von Storch

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