Die Kulturrevolution geht immer weiter, sie hat keine Ziel, sondern der Weg ist das Ziel, nämlich die permanenten Revolution. Die links-ideologischen Medien treiben ihren Hass auf die klassische Familie und traditionelle Kulturwerte auf die Spitze. Die Familie ist zum Feindbild schlechthin geworden.
So heißt es im bekannten VICE-Magazin: »Wir können keine feministische Zukunft haben, ohne die Familie abzuschaffen: Die feministische Vordenkerin Sophie Lewis hat einen radikalen Vorschlag für das, was als nächstes kommt«.
Weiterhin heißt es im VICE-Magazin schwärmerisch: »In Lewis' utopischer Zukunft existiert die Familie, wie wir sie kennen, nicht mehr. Jeder, unabhängig vom Geschlecht, ist ein Ersatz; wir bemuttern uns gegenseitig.«
Lewis' Aufruf, die Familie abzuschaffen, wird dort als Aufruf verstanden, den Feminismus wiederzubeleben und neu zu politisieren. Als wenn er jemals unpolitisch gewesen ist und nicht lebendig: Feminismus ist in den Mainstream-Medien in aller Munde! Doch reicht das anscheinend den Machern solcher Anti-Familien-Propaganda nicht.
Schon 2007 meldete das Statistische Bundesamt, dass die klassische Familie ausstirbt [»Spiegel«]. In Berlin würden fast die Hälfte aller Kinder von Alleinerziehenden oder nichtverheirateten Paaren betreut. Dieser Prozess hat sich seitdem beschleunigt. Auch in den USA und Großbritannien sind ähnliche Entwicklungen zu beobachten. Aber einigen Feministinnen scheint das nicht auszureichen. Sie wollen mehr. Denn eine Kulturrevolution hat kein Ende. Sie ist ein endloser Kampf gegen den Status quo.


Add new comment