Besonders scharfe Einschnitte am Produktionsstandort Ludwigshafen

Wegen EU-Bürokratie und hohen Energiekosten_ BASF streicht 2600 Arbeitsplätze

Schritt für Schritt knickt der größte deutsche Chemie-Konzern vor den Energiekosten und der überbordenden deutschen und europäischen Bürokratie ein. Besonders betroffen vom Rückbau ist der Standort Ludwigshafen.

Schon vor Monaten hatte die BASF Verlagerungen von Produktionsstätten nach China angekündigt. Seitdem gibt es immer wieder Schlagzeilen, wie sehr der Konzern mit den Standortbedingungen in Deutschland und Europa zu kämpfen hat.

Nun hat der Konzern angekündigt, weltweit weitere 2600 Stellen zu streichen [siehe Berichte »Handelsblatt«, »FAZ«]. Besonders betroffen sei der Produktions-Standort Ludwigshafen.

Was dem Konzern, der als Schlüsselindustrie in Deutschland eine besondere Bedeutung hat, zu schaffen macht, sie die hohen Produktionskosten, die vor allem durch die teure Energie hervorgerufen werden. Hinzu kommen ständig neue Gängelungen aus Berlin und Brüssel durch bürokratische Vorgaben.

Der Konzernchef Brudermüller erklärte:

»Die Wettbewerbsfähigkeit der Region Europa leidet zunehmend unter Überregulierung. Sie leidet auch immer mehr unter langsamen und bürokratischen Genehmigungsverfahren und vor allem unter hohen Kosten für die meisten Produktionsfaktoren.«

 

 

Sven von Storch

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