In Großbritannien ist ein Kulturkrieg um wichtige nationale Symbole ausgebrochen. Sogar das amerikanische »Wall Street Journal« berichtet darüber.
Linke hassen Nationalfahnen
Auf der einen Seite stehen die Linken, Globalisten, Internationalisten, Woken sowie bestimmte Migranten-Gruppen. Sie sehen in den europäischen Nationalflaggen Symbole des Imperialismus, Rassismus und Kolobnialismus. Nationalsymbole würden andere Menschen ausgrenzen und einschüchtern, argumentieren sie. Sie bevorzugen Progressive-LGBTQ-Regenbogen-Pride-Flaggen oder EU-Fahnen oder Flaggen anderer Länder, mit denen sie ihre Solidarität ausdrücken wollen (Flaggen der Ukraine oder von Palästina).
Für viele Bürger sind Nationalflaggen die neuen Symbole der Freiheit und des Widerstands
Auf der anderen Seite stehen Millionen Bürger, die nicht zulassen wollen, dass ihre Länder und Kulturen überfremdet werden. Vor allen Dingen wollen sie sich nicht verbieten lassen, ihre Nationalität und Herkunft mittels Flagge zeigen zu dürfen. Und das nicht nur bei Fußballspielen.
Großbritannien derzeit Hauptaustragungsort eines Kulturkampfes um Flaggen
Wir sehen zwar ein ähnliches Phänomen in Deutschland, wo das zeigen der eigenen Flagge automatisch mit politischen Intentionen in Verbindung gebracht wird.
Doch in Großbritannien ist ein regelrechter Kulturkrieg um die Aussagekraft und Symbolwirkung der Flagge ausgebrochen. Aus Protest gegen die ungeregelte Massenmigration und illegale Einwanderung sowie gegen Zensur und staatliche Bevormundung zeigen immer mehr Briten mit ihren britischen Union-Jack-Flaggen, englischen und schottischen Flaggen oder ihrer walisischen Fahne, dass sie sich ihren Nationalstolz und ihre Freiheit nicht nehmen lassen wollen.
Britische Regierung unterdrückt das Hissen von Flaggen
Die britischen Behörden reagieren mit Verboten und mit dem Entfernen von Flaggen. Und die Bürger reagieren damit, immer wieder neue Flaggen zu hissen. Ganze Stadtviertel, Dörfer, Straßenzüge werden immer wieder mit Nationalflaggen oder Landesflaggen als Zeichen des Protests geschmückt. Die Behörden lassen die Polizei Überstunden machen, um die Flaggen wieder abzunehmen.
Mancherorts gibt es sogar regelrechte Verbote, nationale Flaggen in der Öffentlichkeit zu zeigen. Die britische Polizei ist derzeit mehr damit beschäftigt, mündige Bürger am Hissen ihrer Fahnen zu hindern als aktuelle Verbrechen aufzuklären.
Einmalig in der britischen Geschichte
Für viele Bürger und Beobachter weltweit ist dies eine Zäsur. Noch nie zuvor war es den Briten verboten gewesen, ihre eigenen Fahnen zu zeigen oder zu hissen. Daher ist dies für viele britische Bürger ein Beweis dafür, dass sie de facto in einem besetzten Land leben, in dem sie selber nichts mehr zu sagen haben.
Flaggen werden immer mehr zum Symbol der Freiheit
Auch in Deutschland ist spätestens seit einer umstrittenen Geste von Angela Merkel, als sie einem CDU-Kollegen die Deutschlandfahne aus der Hand nahm, die Flagge ein heißen Eisen. Grüne und Linke forderten sogar, dass Zeigen von Deutschlandfahnen während Sportveranstaltungen zu verbieten, um die Gefühle von Ausländern nicht zu verletzen.
Klar ist: Für immer mehr Bürger in Europa steht die Nationalfahne für das Streben nach Freiheit, Identität und Unabhängigkeit von der Bürokratie Brüssels. Kurz: Die Nationalfahen erleben gerade eine ungeahnte Renaissance.


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