Video: Alles, was Sie zum Bundeshaushalt wissen sollten

Video von Beatrix von Storch zum Bundeshaushalt: Offenbarungseid für Merz und Klingbeil

Die mittelfristige Finanzplanung der Merz-Klingbeil-Regierung ist ein in Zahlen gegossener Offenbarungseid. Das kann nicht klappen. Schauen Sie im Video, warum. 

Beatrix von Storch


Beatrix von Storch prangert an, wie die schwarz-rote Bundesregierung im Sozialbereich (Rente, Pflege, Gesundheit, Familie) massiv zu kürzt, mit Einsparungen von geschätzt rund 70 Milliarden Euro, während gleichzeitig die Verteidigungsausgaben bis 2030 von 60 auf 180 Milliarden Euro jährlich steigen sollen.

Siehe Video auf YouTube HIER

Screenshot YouTube - Alles, was Sie zum Bundeshaushalt wissen sollten - Beatrix von Storch

Jährliche Zinslast wird bald auf 80 Milliarden Euro steigen

Sie argumentiert, dass selbst radikale Sozialreformen die zusätzlichen Militärausgaben bei weitem nicht kompensieren könnten und die Aufrüstung über neue Schulden finanziert werde, was die Zinslast auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2030 treibe. Am Ende stünden alle Steuereinnahmen nur noch für Rente, Pensionen, Zinsen und Verteidigung zur Verfügung, während für Bildung, Infrastruktur und andere Bereiche nichts mehr übrig bleibe. Beatrix von Storch sieht darin einen Weg in den Staatsbankrott und fordert ein Stoppen des Rüstungsprogramms.

Siehe Video auf Instagram HIER

Screenshot Instagram - beatrix.von.storch - 2026-07-26

Hier die Rede von Beatrix von Storch im Wortlaut:

"Der Staat hat kein Geld, deshalb brauchen wir Reformen. Das hören wir jetzt allenthalben. Ob bei Gesundheit, Rente, Pflege und Familie, schwarz-Rot will kürzen, wo es weh tut; bei der Mitversicherung von Familienangehörigen, bei der Rente für pflegende Frauen, bei Pflegestufen, Zuzahlung und Elterngeld.

Siehe Video auf X/Twitter HIER

Screenshot X@Beatrix_vStorch - 2026-07-26

Kein Geld für die Bürger, aber Hunderte von Milliarden für die Rüstung

Der Grund, so sagt man uns: die Alterung der Gesellschaft. Das ist aber allenfalls die halbe Wahrheit. Verschwiegen wird uns, warum der Staat kein Geld hat. Und das heißt im Wesentlichen, wofür der Staat Geld hat. Denn die schwarzrote Regierung spart keineswegs, sondern gibt sehr, sehr viel Geld aus, mehr denn je. Allen voran bei einem großen Posten: Verteidigung. 

März, Klingbeil, Pistorius, das Trio Infernale ist sich einig: Deutschland soll bis 2030 kriegstüchtig werden. Was heißt das für die Finanzpolitik? Das heißt, dass der Bund bis zum Jahr 2030 120 Milliarden zusätzlich jährlich für Verteidigung ausgeben soll. Der Verteidigungshaushalt vergrößert sich von 60 Milliarden auf 180 Milliarden Euro. 

Und was bedeutet das? Dass die schwarzrote Regierung viel mehr Geld zusätzlich für das Militär ausgibt, als auch durch härteste Sozialreformen gespart werden können. Die Gesundheitsreform soll 16 Milliarden Euro einsparen. Bei der Pflege sollen 22 Milliarden Euro gespart werden und bei der Rente werden es wohl 30 Milliarden Euro sein. Wenn wir das alles zusammennehmen, dann kommen wir auf 70 Milliarden Euro Einsparung bei den Alten, Kranken, Familien und Pflegebedürftigen. 

Rekordschulden für Aufrüstung

Das heißt, wenn wir radikal im Sozialstaat sparen, bringt das nicht einmal 60 Prozent der Kosten auf, die wir zusätzlich für Militär und Rüstung ausgeben. Aber es ist noch viel schlimmer. Die zusätzlichen Kosten für Militär und Verteidigung werden mit zusätzlichen Schulden bezahlt. Darum steigt die Neuverschuldung nach der Finanzplanung der Bundesregierung auf 150 Milliarden Euro Neuverschuldung im Jahr 2030. 

Und das hat natürlich Folgen für die Zinslast: Die Ausgaben für die Zinsen, die explodieren. Im Jahr 2030 zahlen wir 80 Milliarden Euro nur für Zins. Das heißt, die Einsparungen bei Rente, Pflege, Gesundheit und Familien decken nicht einmal die zusätzlichen Zinsen. 

Merz ist gewählt worden, um die Probleme in Deutschland zu lösen. Aber mit seinem aberwitzigen Aufrüstungsprogramm hat er ein ganz neues Problem geschaffen, denn mit dieser Aufrüstung wird die Sanierung des Bundeshaushaltes unmöglich, weil selbst wenn wir radikal in allen Bereichen sparen, deckt das noch nicht einmal die zusätzlichen Ausgaben für die Rüstung. Egal, wie viel wir sparen, es ist nicht genug, um die Ausgaben für das Rüstungsprogramm zu decken. 

Geldverschwendung ohne Grenzen: Auf dem Weg zum Staatsbankrott

Wie aberwitzig dieses Rüstungsprogramm ist, zeigt ein ganz einfaches Zahlenbeispiel. Bis zum Jahr 2030 soll Deutschland eine Armee von 200.000 Mann haben bei 180 Milliarden Euro Militärausgaben. Das sind fast 900.000 Euro pro Soldat. Damit wird die Bundeswehr sicher nicht die beste, aber auf jeden Fall die teuerste Armee der Welt. 

Im Vergleich dazu gibt Israel 280.000 Euro pro Soldat aus, nicht 900.000. Das heißt, Deutschland wird im Frieden dreimal mehr pro Soldat ausgeben als Israel im Krieg. Und das zeigt das Ausmaß der Geldverschwendung einer Aufrüstung ohne Sinn und Verstand. 

Dazu kommt, dass große Teile des militärischen Geräts, das jetzt angeschafft wird, schon heute veraltet ist. Wir sehen in der Ukraine und dem Iran, dass billige Drohnen den Krieg revolutionieren. Die Verteidigungsausgaben des Iran liegen zwischen 10 und 20 Milliarden Euro im Jahr und reichen aus, um der geballten Militärmacht der USA standzuhalten. Das sind 10 Prozent der Ausgaben, die im Jahr 2030 für die Bundeswehr aufgewendet werden sollen. 

Gigantische Schuldenberge, trotzdem zu wenig Geld für die Kernaufgaben des Staates

Das Problem in der schwarzroten Regierung ist nicht nur die SPD, die Reform blockiert. Es sind auch Merz und die CDU, die mit einer Wählertäuschung und der Sabotage der Schuldenbremse das Tor zur finanzpolitischen Hölle aufgestoßen haben. 

Bis zum Ende des Jahrzehnts reichen laut Finanzplan alle Steuereinnahmen des Bundes nur noch für Renten, Pensionen, Zinsen und Verteidigung. Es bleibt genau null für Bildung, Forschung, Digitales, Verkehr, Ernährung, Landwirtschaft, Familie, Senioren, Frauen, Jugend, Gesundheit, Innen, Justiz, Umwelt, Naturschutz, Wirtschaft und Bau. Null. Dafür haben wir keinen einzigen Cent mehr. Alles, was wir für die eben genannten Bereiche dann ausgeben, machen wir über neue Schulden. Wir rüsten uns in den Staatsbankrott. 

Der einzige Weg, das zu verhindern, ist Merz Rüstungsprogramm zu stoppen und die Ausgaben für die Bundeswehr in einem vernünftigen Rahmen zu halten. Und das gibt es nur mit der AfD."

Sven von Storch

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Kommentare

"Geldverschwendung ohne Grenzen: Auf dem Weg zum Staatsbankrott"

Bei ca. 18 Billionen Euro (18.000.000.000.000 EUR) expliziter inkl. impliziter Staatsschulden ist dieser längst bankrott - ist so!

Wolfgang Lammert

24.07.2026 | 08:56

5800 Milliarden für die Asylindustrie und 2000 Milliarden für die Rüstungsindustrie gibt die MERZ-Regierung aus. Gespart wird an den Rentnern, Frauen und Kranken. So sieht die MERZ-KLINGBEIL REGIERUNG aus:

Brisante Migrationsstudie: So viel kostet uns die Zuwanderung | Politik | BILD.de

Gleichzeitig verlieren Millionen von Deutschen ihre Arbeit durch die MERZ-Deindustrialisierung, besonders in Ostdeutschland. Da wird die AXT angelegt an die chemische Industrie, die  Autoindustrie und die Kohleindustrie. Viele Arbeitslosen bedeuten eine höhere Staatsverschuldung, eine höhere Inflation.

Die Friedenspolitik von MERZ sieht so aus, dass er die Rüstungsindustrie in der Ukraine mit Milliarden vollschüttet und die Ukraine Kampfroboter bauen und im Krieg gegen Russland einsetzen Es dürfte klar sein, dass in einem Kriegsfall, der mit der MERZ-Politik nähe rückt, Berlin ein reales militärisches Ziel für Russland ist.

Ekkehardt Fritz Beyer

24.07.2026 | 09:01

... „Jährliche Zinslast wird bald auf 80 Milliarden Euro steigen“ ...

Klar: „Kein Geld für die Bürger, aber Hunderte von Milliarden für die Rüstung“!!!

Wen wunderts da noch, dass „selbst im traditionell eher linken Berlin“ immer deutlicher erkenbar wird, dass für immer mehr Bürger mit der schwarz-roten Politik so nicht weitergeht?

Allerdings: Betrachte ich mir die Arbeit der Bundesregierungen seit göttlicher(?) Frau(?)schaft, keimt nun auch in mir wieder Hoffnung auf!!!!!!! https://taz.de/USA-feieren-250-Jahre-Unabhaengigkeit/!6193454/

Da ist die Rede von Herrn Merz und seinem(?) aberwitzigen Aufrüstungsprogramm.

Warum nicht Klartext reden und anprangern, daß das nicht sein Programm ist, sondern daß er damit nur unterwürfigst Befehle der globalistischen Kriegstreiber umsetzt?

Wann wird dieser Landesverräter samt den anderen feigen Knechten der Fremdherrschaft endlich abgewählt?

Wir brauchen keine Aufrüstung gegen Russland, sondern eine unabhängige Regierung für Deutschland! 

Wer bekommt denn nun eigentlich die Zinsen? Wo fließen die hin? Darüber mal einen Artikel, wie wäre das?

Hier zeigt sich wieder einmal anschaulich, wie die Produktionsverhältnisse zum Hemmschuh der Produktivkraftentfaltung werden. Ursprünglich haben Zinsen das Wachstum des Kapitalismus befeuert. Heute dagegen geht alles für Zinsen und Rüstung drauf, aber für notwendige Dinge wie Bildung und Infrastruktur ist nichts mehr übrig.

So gesehen sind Gesellschaftsformationen OHNE Zinsen und Zinseszinsen "unserer Demokratie" überlegen.

Letzteres bezweifle ich entschieden! Denn niemand ist bereit, das mit dem Verleih von Geld verbundene Risiko ohne Gegenleistung zu tragen.

Mit unserer(?) (längst nicht mehr vorhandenen) Demokratie hat das wenig zu tun.

Und - wer bekommt die Zinsen? Alle, die Geld anlegen wollen oder müssen (z.B. Pensionsfonds, Lebensversicherungen, oder auch Sparer, die sich nicht an Aktien heranwagen).

Also, es gibt Zinsen, die ins Unermessliche wachsen, so exponentiell wie Krebs.

Und dann gibt es Regionen auf der Welt, wo die Zinsen NICHT wachsen, weil vor dem Geldverleih ein Festbetrag vereinbart wird: Ey Kollega, Ich leihe dir fünfhundert Tacken, und du zahlst mir fünfhundertfünfundfünfzig zurück, mashallah!

Bei wem leiht sich ein Staat Geld für Rüstungsgüter? Wer kriegt die Zinsen? Wohin fließt all das schöne Steuergeld?

Frau von Storch hat völlig Recht. Im eigenen Land werden die Zustände beständig schlimmer, aber die Regierung haut das Geld raus für "Facharbeiter", Flüchtlinge, den Ukraine Krieg und alleine 2026 108,2 Milliarden Euro an Rüstungsausgaben. Die ganzen Milliarden, die die Ukraine von der EU bekommt, gar nicht eingerechnet.

Niemand fühlt sich zuständig, den Krieg in der Ukraine zu beenden. Unsere Politiker halten die Hand auf, Rüstungsfirmen schießen aus dem Boden. Gier schlägt Verstand.

Selensky kann unter noch so fadenscheinigen Gründen Friedensverhandlungen und Friedensgespräche ablehnen. Von Seiten der Diplomaten und der Kirchen hört man kein Sterbenswort. Herr Orban und Herr Trump waren die Einzigen, der sich dafür eingesetzt haben.

Wie Frau von Storch richtig sagt, sollen dafür die Bürger und Bürgerinnen dieses Landes zahlen, in Form von immer höhren Abgaben und Gesundheitskosten. Nun soll auch noch die MwSt erhöht werden.

Straftäter und Kriminelle sowie illegale Asylbewerber werden nicht abgeschoben. Die Infrastruktur, das Bildungswesesn, die innere Sicherheit, Transport- und Gesundheitswesen etc. leiden darunter. Städte und Gemeinden verelenden und vermüllen immer mehr.

Es ist traurig genug ,zu sehen was im Lande passiert .Es wundert mich aber nicht ,wenn Deutschland seit Jahren von ******* ******* ******* regiert wird . Keine Achtung vor dem Volke -Überheblichkeit ,die zum Himmel stinkt ,Arroganz ,welche einer Dummheit gleicht ,deren Schreie  bei Schmerzen ,man weit über Berlin hinaus hören würde ! Keine Achtung vor der Menschenwürde und somit auch nicht vor Natur und göttlichen Gesetzen und Richtlinien !

Dies habe ich alles am eigenen Leib erfahren dürfen und wurde ausgewiesen ,bzw, und musste das Land verlassen .Es hat sich seitdem nichts geändert ,ganz im Gegenteil ;die Schamlosigkeit und Sünde dieser Regierenden ist über sie selbst hinausgewachsen .Harte Worte ,doch alles ist geschrieben im heiligen Buch und diese ******* werden sich zu rechtfertigen haben und ihren Konsequenzen ihrer Taten nicht entgehen !  Traurig genug !

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