Wenn man den Mainstream-Medien Glauben schenkt, scheinen die Milliennials (d.h. die junge Erwachsenen des neuen Jahrtausends) von der Angst vor dem Klimawandel wie besessen zu sein. Doch das ist wohl nicht der Fall – trotz globaler Medienhysterie und NGO-Hetze.
Was sorgt die jungen Erwachsenen denn nun am meisten? Nach einer repräsentativen Umfrage des Roten Kreuzes, bei der rund 16.000 junge Menschen im Alter von 20 bis 35 Jahren befragt wurden, herrschen die Sorge vor Krieg und Terror vor. Die Millennials fürchten die Gefahr einer großen Krieges, eines globalen Konfliktes [siehe Bericht »Nordbayern«]. Dies wurde am Randes des Weltwirtschaftsforums in Davos bekanntgegeben.
Krieg, globale Konflikte, der Dritte Weltkrieg, Terrorismus, aber auch Arbeitslosigkeit und Armut sind die größten Sorgen dieser Altersgruppe. Der Klimawandel kommt erst danach.
Diese Einschätzung könnte sicherlich durch die wachsenden Spannungen zwischen den USA, Russland und China sowie durch die brenzlige Lage im Nahen und Mittleren Osten verstärkt worden sein. Auch die Ukrainekrise von 2014 könnte dazu beigetragen haben.
Die Frage, die sich nun stellt und trotz der Umfrage offen bleibt, ist: Unterscheidet sich der Sorgen-Katalog der Millennials (jungen Erwachsenen) von jenem der jugendlichen Teenager? Es waren auf den Fridays-for-Future-Demonstrationen ja vor allem Schüler unterwegs, denn schließlich waren es Schulstreiks.
Klar bleibt: Die Angst vor dem Dritten Weltkrieg ist wieder zurück — wie bei der Generation, die zurzeit des Kalten Krieges den Konflikt zwischen NATO und Warschauer Pakt fürchtete. Diese Einschätzung ist nicht ganz unrealistisch.
Viele Experten sehen die Gefahr eines globalen oder gar nuklearen Konfliktes noch nicht gebannt, ja sogar größer als zur Zeit des Kalten Krieges zwischen den USA und der UdSSR. Konfliktherde gibt es viele: der kalten Krieg zwischen Saudi-Arabien und dem Iran, zwischen Indien und Pakistan, zwischen Nord- und Südkorea, zwischen China und den USA, zwischen Russland und den USA, zwischen Israel und dem Iran und viele weitere.


Add new comment