Donald Trump ist am heutigen Mittwoch in Peking gelandet. Der Besuch markiert die erste Reise eines US-Präsidenten nach China seit 2017. Beide Seiten erhoffen sich Fortschritte in den bilateralen Beziehungen, doch der Schatten des Nahost-Konflikts liegt über dem Gipfel.
Ankunft und Programm in Peking: Die US-Wirtschaftselite reist mit
Der Staatsbesuch dauert bis Freitag. Geplant sind bilaterale Gespräche mit Xi Jinping, ein Staatsbankett sowie ein Besuch des Tempels des Himmels.
Begleitet wird der US-Präsident von einer Delegation hochrangiger Wirtschaftsvertreter, darunter Jane Fraser (Citi), Tim Cook (Apple), Elon Musk (Tesla), Brian Sikes (Cargill), Larry Fink (Blackrock), Kelly Ortberg (Boeing), Ryan McInerney (Visa), Chuck Robbins (Cisco), Jacob Thaysen (Illumina), Jim Anderson (Coherent), Sanjay Mehrotra (Micron), Christiano Amon (Qualcomm), Michael Miebach (Mastercard), Dina Powell McCormick (Meta), David Solomon (Goldman Sachs), H. Lawrence Culp (GE Aerospace) und Stephen Schwarzman (Blackstone).
Die Sicherheitsvorkehrungen in Peking sind massiv verstärkt. Die chinesische Führung bereitet einen würdevollen Empfang vor, der die Bedeutung der Beziehungen unterstreichen soll.
Zentrale Themen der Verhandlungen: Zölle und Wirtschaft
Im Mittelpunkt stehen Handelsfragen. Trump drängt auf höhere chinesische Käufe US-amerikanischer Agrarprodukte und weiterer Güter. China strebt hingegen Erleichterungen bei Zöllen und Technologiebeschränkungen an. Weitere Punkte sind Taiwan, künstliche Intelligenz und nukleare Fragen.
Der anhaltende Konflikt mit Iran überschattet den Besuch. Trump hat angekündigt, das Thema anzusprechen, betont jedoch, keine Hilfe Pekings zu benötigen. China, ein wichtiger Abnehmer iranischen Öls, könnte als Vermittler eine Rolle spielen.
Politischer Kontext und Erwartungen: Stabilisierung der Beziehungen
Der Besuch war ursprünglich für März oder April geplant, wurde jedoch wegen des Iran-Kriegs verschoben. Es handelt sich um Trumps zweiten Staatsbesuch in China nach 2017. Experten erwarten keine bahnbrechenden Durchbrüche, sondern eher symbolische Abkommen und eine Stabilisierung der Beziehungen.
Beide Leader wollen Stabilität signalisieren. Trump sprach vorab von China als "amazing country" und großen Chancen. Die Gespräche könnten die Supermacht-Beziehungen für die kommenden Jahre prägen. Ob konkrete Ergebnisse folgen, wird sich in den nächsten Tagen zeigen.


Comments
Trump
Das ist gut! Die Hauptsache ist, man redet miteinander, auch wenn man mit den Ansichten des Gegenüber nicht im Einklang ist. Das ist eine Haltung, die der EU bzw. der deutschen Regierung fremd ist. Mit Putin sprechen? Niemals! Mit Xi? Nur wenn's sein muss, aber dann mit erhobenem moralischen Zeigefinger. Trump? Über den reden sie lieber als mit ihm. Hier: Sture Prinzipienreiterei, dort: Diplomatisches Händeschütteln!
Erhofft sich Trump etwa, .....
Erhofft sich Trump etwa, er könne Xi vorschreiben, nach seiner Pfeife zu tanzen?? Wenn Trump mit dieser Absicht, also mit - wie immer - Erpresserabsichten nach Peking gereist ist, dann wird er sicher schwer enttäuscht und unverrichteter Dinge nach Hause zurückreisen müssen. Das kann der gut mit den Europäern, insbesondere mit den Deutschen machen, die sich alles brav und hörig gefallen lassen, aber doch nicht mit den Chinesen.
XI Jinping lässt sich von…
XI Jinping lässt sich von Trump nicht verarschen. Deutschland muss zu China ein gutes Verhältnis suchen.
Der Krieg gegen Iran hat…
Der Krieg gegen Iran hat seine Ursache in dem Konflikt zwischen Israel und Iran.
Wird aber entschieden durch die Grossmächte USA und China.
China muss sich entscheiden, was wichtiger ist:
Seine Beziehung zum Iran, das gemeinsam mit Russland und Nordkorea Teil der antiwestlichen Achse ist.
Oder die Beziehungen zu den arabischen Golfstaaten, die seine Wirtschaft vor dem Krieg mit sehr viel mehr Öl versorgten als der Iran.
Von D. Trump's Besuch in China könnte entscheidend viel für den weiteren Kriegsverlauf abhängen.
Europa befindet sich in einer ähnlichen Situation wie die Golfstaaten, wird aber nicht so hart getroffen. China ist auch wirtschaftlich weniger abhängig von Europa als Europa von China.
TRUMP hat längst mit dem 3…
TRUMP hat längst mit dem 3. Weltkrieg begonnen:
US-Soldaten entern plötzlich einen russischen Tanker auf offener See | Watch
Die US-Strategie entspricht der Piraterie von England gegen Spanien im 16. Jahrhundert, wo englische Piraten im Auftrag der Queen spanische Schiffe mit Silberschätzen überfiel und ausraubte.
Francis Drake – Wikipedia
Für die deutsche Regierung ist die Piraterie längst akzeptiert...wenn es die NATO macht....
... „Beide Seiten erhoffen…
... „Beide Seiten erhoffen sich Fortschritte in den bilateralen Beziehungen, doch der Schatten des Nahost-Konflikts liegt über dem Gipfel.
Tatsächlich? „Führender US-Kriegstreiber: Schachmatt für Washington am Persischen Golf“ ... https://de-rtnews.com/meinung/279942-fuehrender-us-kriegstreiber-schachmatt-fuer/
Und: „Lawrow nennt wahre Ziele des Iran-Konflikts.“ https://uncutnews.ch/china-sandte-trump-eine-harte-botschaft-hat-er-sie-verstanden/
Und im Interview: „Washington strebt Kontrolle über Energiemärkte an“!!! https://rumble.com/v79svq0-lawrow-im-rt-interview-washington-strebt-kontrolle-ber-energiemrkte-an.html
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