Die syrischen Golan-Höhen nordöstlich des Sees Genezareth sind seit dem Sechstagekrieg von 1967 von Israel besetzt. In diesem Gebiet treffen die Grenzen von Israel, Syrien und Jordanien aufeinander.
Seit einiger Zeit operiert auf der syrischen Seite der Grenze ein radikal-islamischer Ableger des "Islamischen Staates" (IS/DEASH). Es handelt sich um die sogenannte "Dschaisch Chalid ibn Walid". Sie kämpfen gegen syrische Regierungstruppen und gegen die syrischen FSA-Rebellen.
In den letzten Tagen waren wieder intensive Gefechte ausgebrochen. Die radikale IS-Gruppe hat dabei einen umfangreichen militärischen Vorstoß gegen FSA-besetztes Gebiet erfolgreich umsetzen und mehrere Orte erobern können (siege Berichte: euronews, Spiegel-Online, Reuters).
Doch nun wurde die wichtige Frage aufgeworfen: Wie konnte der IS-Ableger ausgerechnet an der israelischen Grenze so stark werden? Wie RT berichtete, gibt es dazu mehrere Ansichten. Der israelische Nahost-Berater Ofer Zalzberg erklärte gegenüber RT, Israel fokussiere sich insbesondere auf die schiitischen Hisbollah-Milizen. Der IS sei weniger ein Risiko für Israel als die Hisbollah. Der Syrienexperte Nawar Oliver erklärte, dass Israel, die USA und Jordanien in dieser Ecke die Kontrolle verlieren würden. Die Waffen könnte die IS-Gruppe durch Schmuggel erhalten haben.


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