Es wird immer teurer: Jetzt bis zu 40 Cent pro Kilowattstunde

Strombörse_ Strompreise steigen um 1.000 Prozent

Neuer Rekordwert: Die Preise für die Ein-Jahres-Abdeckung der Grundlast an der Strombörse haben rund 400 Euro pro Megawattstunde (MWh) erreicht.

Neben den Gaspreisen klettern auch die Strompreise an den Energiebörsen rasant an. Denn die Aussichten sind trübe: Gaskraftwerke tragen zur Stromversorgung in Deutschland bei. Und die Ampel-Regierung hat sich immer noch nicht dazu durchgerungen, die Laufzeit der Kernkraftwerke zu verlängern.

Letzte Woche haben die Preise für die Ein-Jahres-Abdeckung der Grundlast an der Strombörse neue Rekordwerte erreicht: bis zu rund 400 Euro pro Megawattstunde (MWh) [siehe Bericht »Focus-Online«]. Das sind rund 40 Cent pro Kilowattstunde. Die aktuellen Preise auf dem Terminmarkt sind somit rund 1.000 Prozent höher als im Jahrzehnt-Durchschnitt von 2010 bis 2020, als man durchschnittlich für die gleiche Menge Strom im 41,10 Euro/MWh zahlen musste.

Für die deutsche Volkswirtschaft könnten diese Preisentwicklungen massive Folgen haben. Gerade die energieintensive verarbeitende Industrie könne in erhebliche Schwierigkeiten geraten. Aber auch auf die Endverbraucher in der Haushalten drohen hohe Preise zu kommen. 

Sven von Storch

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